Chronic Fatigue Syndrome: Krankhafte Müdigkeit

Bisher galt das Chronic Fatigue Syndrome (CFS) als rein psychische Erkrankung. Dass betroffene Patienten nicht genug Energie aufbringen, um im Alltag mitzuhalten, ist  jedoch nicht psychisch bedingt. Frau Prof. Scheibenbogen leitet das Erschöpfungs-Centrum in Berlin und kann für Klarheit sorgen.

Neueste Studien zeigen, dass es sich bei CFS um eine körperliche Erkrankung handelt. Betroffen sind das autonome Nerven- und das Immunsystem der Patienten. In der Vergangenheit ging man davon aus, dass CFS durch eine schwere Erkrankung ausgelöst wird, bei der der Mensch ans Bett gefesselt war. Aber auch nach der Genesung, so hieß es, blieben die Patienten schwach und kamen nicht wieder auf die Beine. Die Psyche sorgte dafür, dass die Person in ihrem erschöpften Selbstbild gefangen blieben. Aus diesem Grunde wurden Verhaltenstherapien in Kombination mit einem Bewegungsprogramm verordnet.

Chronic Fatigue Syndrome: Trotz neuer Erkenntnisse alte Wege gehen

Alte Erkenntnisse aus dem Jahr 2015 sind längst überholt, aber dennoch wird die Behandlung nach diesen Vorgaben weiterhin angewendet. Die Folge: CFS Patienten werden noch immer falsch behandelt. Der Verein Fatigatio stellt klar, dass sich Betroffene unterversorgt fühlen. Dies gilt sowohl für den medizinischen,  wie auch sozialrechtlichen Bereich.

In Deutschland gibt es nur zwei Zentren zur Behandlung von CFS. Eines davon ist die Berliner Charité. In der Charité melden sich jedoch zunehmend Ärzte, die sich im Bereich Chronisches Erschöpfungssyndrom weiterbilden möchten. Das sind gute Nachrichten, da Interesse an einer besseren Versorgung der Erkrankten gibt. Auch Sozialversicherungen nehmen immer häufiger Kontakt zu den Ärzten der Berliner Charité auf, die sich davon eine bessere Aufklärung wünschen.

Es müssen mehr CFS Beratungszentren geschaffen werden

In vielen Ländern werden die Forschungen vorangetrieben, sodass die Vorsitzende von Fatigatio auf neue Erkenntnisse und Behandlungswege hofft. In den USA gibt es beispielsweise neue Behandlungskonzepte, die hoffentlich auch bald den ca. 300.000 von CFS betroffenen Menschen zugutekommen werden. Zudem bleibt zu hoffen, dass mehr Beratungszentren geschaffen werden die Unterstützung für die erkrankten Menschen bieten können.

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