Psychologie Liebe & Beziehung

Haben schöne Menschen weniger stabile Partnerschaften?

Gut aussehende Menschen haben im Leben wohl angeblich mehr Vorteile als Menschen, die mit weniger gutem Aussehen gesegnet sind. Zu diesen Vorteilen sollen jedoch, laut einer Studie, langfristig stabile Partnerschaften leider nicht gehören.

Welche Studien zu Partnerschaften wurden durchgeführt?

Forscher der Harvard Universität um Christine Ma-Kellams fanden durch verschiedene Umfragen heraus, dass Beziehungen oder Ehen schönerer Menschen wohl schneller zu Ende gehen als die weniger gut aussehender Menschen. Hierfür sollten Frauen das Aussehen von 238 Männern beurteilen. Jedoch wurden den Frauen lediglich Fotos aus alten Jahrbüchern der Schule vorgelegt. Auf diesen Fotos waren die Männer zwischen siebzehn und achtzehn Jahren alt. Danach informierten sich die Forscher, wie das Liebesleben der Männer in den darauf folgenden dreißig Jahren verlief. So kam heraus, dass die Männer, die von den Frauen als besonders gut aussehend bewertet wurden, sich öfter hatten scheiden lassen als die weniger attraktiven Männer. Zudem waren die Ehen oder Partnerschaften der attraktiveren Männer von kürzerer Dauer.

Genau dasselbe Muster zeigte sich bei Schauspielerinnen und Schauspieler aus Hollywood und bei den 100 einflussreichsten Prominenten der Welt, die regelmäßig von dem „Forbes“- Magazin gekürt werden. Auch hier wechseln die attraktiveren häufiger den Partner und halten weniger lange an einer Beziehung oder Ehe fest. Wichtig zu wissen ist hierbei jedoch, dass die Forscher stichprobenartig auf das Vermögen der Prominenten und der nicht prominenten Menschen achteten. Es ließ sich hier kein Zusammenhang zwischen Vermögen und Dauer der Beziehung ausmachen.

Was hat die Dauer einer Beziehung oder einer Ehe mit der Schönheit eines Menschen zu tun?

Um diesen Annahmen nachzugehen engagierten die Forscher 134 Menschen, die nicht prominent waren. Von diesen waren ungefähr die Hälfte in einer festen Beziehung. Die Forscher ließen hinter dem Rücken der Probanden ihre Attraktivität bewerten. Den Probanden selbst zeigten sie Fotos des jeweils anderen Geschlechts. Dabei ließen sie sie angeben, wie sehr sie sich zu der Person auf dem Foto hingezogen fühlten. Es kam heraus, dass besonders die Versuchspersonen, die als sehr attraktiv bewertet wurden und die in einer festen Beziehung lebten, sich eher zu den Personen auf den Fotos hingezogen fühlten, als die weniger attraktiven Probanden.

Ein anderer Versuch zeigte, dass sich attraktive Menschen noch schneller zu anderen hingezogen fühlen, wenn sie mit irgendetwas in der aktuellen Beziehung unzufrieden sind. Eigentlich könnte man meinen, dass es generell der Fall ist, dass Menschen, die mit der eigenen Beziehung unzufrieden sind sich nach Alternativen umsehen. Jedoch ist das besonders bei schönen Menschen der Fall, dass sie weniger lange an der Beziehung festhalten. Demnach ist die Beziehung schneller in Gefahr als bei weniger attraktiven Menschen.

Wie weit kann man sich auf diese bisherigen Studien verlassen?

Generell ist eher unklar, ob diese Ergebnisse wirklich mit dem Aussehen einer Person zusammenhängen. Die Dauer der Beziehung und die Attraktivität eines Menschen können auch von anderen Faktoren im Hintergrund beeinflusst werden.

Ganz wichtig ist dabei doch, dass ein großer Unterschied besteht, ob man sich zu einer gut aussehenden Person hingezogen fühlt oder ob man wirklich fremdgeht oder die Beziehung beendet.

 

Trennungsangst hat auch Vorteile

Wer schon einmal mit einer Person, die unter Trennungsangst litt, eine Beziehung geführt hat, weiß, wie anstrengend und problematisch es sein kann. Auch Menschen, die über sich selbst wissen, dass sie unter Trennungsangst leiden, stört das oft selbst. Für sie ist es sehr schwer ist eine gesunde Beziehung zu führen und sich komplett auf einen anderen Menschen einzulassen ohne, dass sie Misstrauen überkommt.

Forscher des Interdisciplinary Center Herliya in Israel wollen durch eine neue Studie eine neue Sichtweise auf Trennungsangst vermitteln. Sie wollen auf die Stärken der Angst hinweisen und den Menschen, die selbst unter Trennungsangst leiden, zeigen, dass es an allem, was als negativ oder schlecht empfunden wird, auch etwas Gutes gibt.

Woran erkennt man, ob jemand an Trennungsangst leidet ?

Menschen, die unter Trennungsängsten leiden sind, laut dieser Studie, die im wissenschaftlichen Fachblatt „Journal of Personality“ veröffentlicht wurde, aufmerksamer und auch misstrauischer anderen gegenüber. Oft merkt man es auch daran, dass ein Mensch als relativ schwer zugänglich oder auch schlecht angepasst erscheint. Doch gerade daher können sie zum Beispiel besser kleine Hinweise, die auf Lügen oder Täuschungen hindeuten, wahrnehmen als andere Menschen.

Was die Studie im „Journal of Personality“ aussagt

Um die Aufmerksamkeit und das Misstrauen von Menschen, die unter Trennungsangst leiden nachzuweisen, wurden von den Forschern drei verschiedene Untersuchungen durchgeführt.
Bei der ersten Untersuchung wurden 200 Erwachsene als Testpersonen engagiert. Ihnen wurden verschiedene Videoclips vorgeführt, in denen Personen zu sehen waren, die lediglich miteinander sprachen. Im Hintergrund jedoch waren bestimmte Details zu sehen, die bei ganz genauem Hinschauen auf verschiedene Lügen hinwiesen. Danach wurden die Testpersonen befragt, welche der Menschen im Video die Wahrheit sagten und welche unehrlich waren.

Die zweite Untersuchung sollte eher als Kontrolle des ersten Experiments dienen. Deshalb wurden den Probanden weitere Videos vorgespielt, wobei dieses Mal die Hinweise im Hintergrund fehlten. Bei dem dritten Test wurden 35 halbprofessionelle Pokerspieler engagiert, die die Forscher auf einem lokalen Pokerturnier gegeneinander haben antreten lassen. Die Testpersonen sollten bei den letzten beiden Untersuchungen ebenfalls angeben, wer ihrer Meinung nach die Wahrheit sagt und wer nicht.

Was genau kann man nun als „Gut“ an Trennungsangst bezeichnen?

Neben den eher schlechten Effekten, die leider als einzige von den meisten Menschen gesehen werden, gibt es auf jeden Fall auch etwas nennenswertes Gutes an der Trennungsangst der Menschen. So haben Menschen mit Trennungsangst zum Beispiel beim Poker spielen mehr Geld gewonnen, als Menschen die nicht unter dieser Trennungsangst leiden. Das liegt einzig und allein daran, dass trennungsängstliche Menschen viel aufmerksamer sind. Ihnen wird daher bei einem Pokerspiel schneller klar, wenn jemand lügt oder blufft.

Diese erhöhte Aufmerksamkeit kann auch im Alltag sehr behilflich sein. Bei einem Brand zum Beispiel wurden Menschen mit Trennungsangst nachweislich schneller auf den Rauch, der sich entwickelt hat, aufmerksam. Das geschah, noch bevor überhaupt ein Rauchmelder auf den Brand hingewiesen hat. Auch darüber wurden bereits einige Studien angestellt. Ebenfalls kann diese Aufmerksamkeit des Menschen auch in anderen Fällen hilfreich sein. Sie schützt auch eher vor falschen Freunden oder generell vor Menschen, die einem Schlechtes wollen.

 

Wie stark Sex die Paarbindung beeinflusst

Sex ist nicht der einzige Bestandteil, der eine Beziehung zum Erfolg führt. Dennoch spielt er eine wichtige Rolle dabei. Wie wichtig er ist und wie stark er sich auf die Paarbindung einwirkt, beschreibt eine Studie.

Es ist zu wünschen, dass der sexuelle Akt bei den meisten Menschen mit einem Hochgefühl der Befriedigung endet. Laut einer Studie von Andrea Meltzer von der Florida State University und ihrem Team, die in „Psychological Science“ wiederzufinden ist, wirkt sich dieses Hochgefühl auf Paare nämlich äußerst positiv aus. Sie sind glücklicher und bleiben auch länger zusammen. Grundlage dieser Aussage sind Daten zweier vorhergegangener Studien an rund 200 frisch verheirateten Paaren. Diese zeichneten 14 Tage lang ihre sexuelle Tätigkeit und ihre Stimmungslage auf. Zusätzlich dazu sollten sie jeweils Bewertungen ihrer Ehe, des Partners oder der Partnerin, die Beziehung und das Sexleben auf einer Skala von 1 bis 7 abgeben. Die einzelnen Zahlen wichen zwar stark voneinander ab, dennoch konnten sich einige Konstanten herausbilden.

Zufriedenheit lässt die Paarbindung stärken

Innerhalb der zwei Wochen schliefen die Probanden rund vier Mal miteinander und die Zufriedenheit der Beteiligten war an diesen Tagen entsprechend höher als an den vergleichbaren übrigen Tagen. Unabhängig von der Länge der Partnerschaft oder der Aktfrequenz hielt die Zufriedenheit, oder auch das Stimmungshoch, in etwa zwei Tage lang an. Einfach gesagt: Nach dem Sex fühlten sich die Paare rund 48 Stunden besser als vorher oder danach.

Diese persönliche Zufriedenheit spiegle sich folgend auch in der Paarbindung wieder, so das Forscherteam. Somit wird die Ehe direkt nach dem Sex und über Monate hinweg als stärker, besser und zufriedener eingestuft. Somit zeigen die Ergebnisse erneut, dass Sex also nach wie vor eine zentrale Rolle für eine starke Bindung spiele, betonten Meltzer und ihre Mitarbeiter. Als biologischer Hintergrund gehe damit die Ausschüttung des Oxytozins einher. Dieses ist auch als Kuschel- oder Orgasmushormon bekannt und wird seinem Ruf alle Ehre. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Hochgefühl die kognitiven Prozesse im Gehirn positiv beeinflusse und die Beziehungen sich dadurch verfestigen könne.

Kann es auch zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen?

Ja, allerdings eher in Ausnahmefällen. Es kann passieren, dass der Geschlechtsverkehr und einhergehender Orgasmus auch negative Gefühle auslösen kann – das bis hin zu Melancholie und auftretenden Ängsten. Weitaus häufiger ist die postkoitale Müdigkeit, die bei Männern häufiger auftritt als bei Frauen. Hintergrund ist, dass im Blut bei Männern der Adrenalinspiegel stark absinkt. Das führe nach dem Sex zu erhöhter Erschöpfung und Müdigkeit. Bei Frauen kann es den gegenteiligen Effekt aufweisen. Bei ihnen könne der Adrenalinspiegel eher ansteigen, weshalb sie hinterher weniger müde sind, als ihre männlichen Gefährten. Bei einigen Männern könne sich dieser Effekt sogar zu einer postkoitalen Depression steigern, die bis zu zwei Stunden anhalten könne.

Dieser genannte Gemütszustand ist bisher jedoch nur wenig erforscht. Studien und Untersuchungen laufen derweil an. Des Weiteren werden zusätzlich Probanden gesucht, die bei einer Online-Erhebung teilnehmen können. Das Projekt unterliegt dem Psychologen Robert Schweitzer von der Queensland University of Technology, der versucht weiteres Licht in das Thema zu bringen.

 

Fernbeziehungen – wie kann sie gelingen?

Mobil zu sein gilt mittlerweile als eine wichtige Eigenschaft in der heutigen Zeit. Das führt dazu, dass viele Paare freiwillig auf Zeit oder unfreiwillig auf Fernbeziehungen zurückgreifen. Wie die Beziehung auch auf Distanz stabil bleiben könnte, zeigen wir hier:

Moderne Technik hilft Fernbeziehungen

Skype, Flatrate und WhatsApp helfen mittlerweile Liebe und Beziehung auf Distanz so gut es geht zu fördern. Sie schaffen eine gewisse Erleichterung in der Situation und helfen die Herausforderungen ein wenig abzumildern. Immerhin lassen sich immer mehr Paare auf das Experiment „Fernbeziehung“ ein. Einige gehen diese gleich nach dem Kennenlernen ein, andere wiederum sind aufgrund von Arbeit oder Studium dazu gezwungen oder weil die nächste Karrierestufe einen Auslandsaufenthalt erfordert. Außerdem gibt es viele, die weite Strecken pendeln müssen, um überhaupt Arbeit haben zu können. Laut Schätzungen werden momentan in Deutschland rund 13 Prozent der Partnerschaften auf Distanz gelebt – wenn auch nur zeitweise.

Den Sachverhalt vorher abklären

Paarforscher Dr. Peter Wendl von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt lebte selbst in einer Fernbeziehung und verfasste mehrere Sachbücher zu den Chancen und Risiken. Mit einer entwickelnden Fernbeziehung stehen gleich mehrere Fragen im Raum, die unbedingt geklärt werden müssen, so Wendl. Darunter sogenannte Sinnfragen, wie „Warum eine Fernbeziehung geführt wird, weil es nicht anders möglich ist oder weil der Beruf eine gewisse Mobilität fordert?“ Sofern diese Fragen geklärt und beide Partner darüber in Einklang sind, sei jeder auch längerfristig bereit, die Folgen und Entbehrungen zu tragen. Auch die Perspektive in der Beziehung sei wichtig zu klären. Wann und wie wird sich kurzfristig wieder gesehen? Wie lange können sich solche Treffen geleistet werden? Können wir uns auf einen gemeinsamen Urlaub mittelfristig freuen? Weil lange soll diese Fernbeziehung geführt werden, ein Jahr, zwei Jahre oder mehr?

Die Vorteile sehen

Wichtig sei zudem, die Vorteile an der derzeitigen Situation zu erkennen. Ein erfüllender Alltag müsse her und die Freizeit und Freiheiten ausgenutzt werden um sich selbst verwirklichen zu können. Eine Studie amerikanischer und chinesischer Forscher, die im Journal of Communication veröffentlicht wurde, ergab zudem, dass Paare, die in einer Fernbeziehung leben, sich meist intimer miteinander verbunden fühlen als andere. Zudem geben sie sich mehr Mühe ihre Zuneigung und Innigkeit dem Partner zu zeigen.

Das Wiedersehen leicht angehen

Von den Betroffenen wird eine Fernbeziehung oftmals als wertvoller angesehen, als eine normale Alltagsbeziehung, weil eine gewisse Exklusivität geschaffen wird. Bei einem Wiedersehen müssen dann gewisse Fremdheiten überwunden werden. Zudem baue sich auf beiden Seiten ein Druck auf, da die nun gemeinsame Zeit eigentlich innig und erlebnisreich sein sollte. Das hat oftmals zur Folge, so Florian Klampfer, Berliner Paartherapeut, dass das Wiedersehen oft mit den Erwartungen überfrachtet wird und heikle Themen umgangen werden, damit die Harmonie nicht gestört wird. Dabei sollte sich gegenseitig stets auf dem Laufen gehalten werden – über Entbehrungen, das eigene Leben und Erwartungen an die Beziehung. Für andere Hingegen ist die Fernbeziehung ein gutes Modell, da sie selbst nicht so viel Nähe aushalten können.

Laut Wendl, liege in jedem Wiedersehen ein Neuanfang in dem sich beide Parteien neu justieren müssen. Außerdem sollte immer wieder die Sinnfrage gestellt werden. Stimmt das System für einen Partner irgendwann nicht mehr, müsse eine Alternative her.

 

Liebeskummer: So wirst Du wieder glücklich

Jedes Ende tut weh, vor allem das einer Partnerschaft. Wer unter Liebeskummer leidet ist alles andere als zu beneiden. Hier bekommst Du Tipps von Dr. Mathias Jung, dem Paartherapeuten.

Eine Trennung kann so weh tun, dass man es kaum in Worte fassen kann und auch die Kraft, zum weinen fehlt. In diesen Momenten denkst Du vielleicht, der Tod würde sich besser anfühlen. Dabei ist Dir „eigentlich“ nichts passiert, keine Knochenbrüche und Blut floss auch keines. Eine Sache allerdings wurde gebrochen, Dein Herz. Laut Dr. Jung ist eine Scheidung oder eine Trennung so schmerzhaft wie eine Operation oder auch Amputation ohne jegliche Betäubung.

Nach einer Trennung glaubt die verlassene Person oft, dass sie nie wieder glücklich werden kann. Oftmals ergibt sich dann aber im Laufe der Zeit, dass die Trennung vielmehr ein Befreiungsschlag war als eine riesige Katastrophe. Dr. Jung hat sich diesem Thema intensiv gewidmet, da er auch eine schwere Scheidung durchleben musste.

Liebeskummer: Nichts hält ewig

Nichts auf der Welt hält ewig, wir trennen uns von der Mutter, vom Zuhause, von der Schule, eben von jedem und allem wenn die Zeit gekommen ist. Jung warnt davor, am Ende einer Beziehung zu sehr zu klammern. Du solltest vielmehr akzeptieren, dass es so etwas wie die Endlichkeit gibt. Es ist natürlich normal, dass Du erstmal sehr verletzt bist und es hilft auch nicht, diese Gefühle zu unterdrücken. Diese 5 Phasen durchläufst Du laut Jung nach einer Trennung:

  • Du denkst über die Vergangenheit nach, die schönen Momente aber auch über das, was Dich an ihr/ihm gestört hat
  • Wie konnte das alles passieren, ich fühle mich alleine und traue einer Person hinterher
  • Du rechnest ab und fragst Dich, wie Dein Partner Dir so etwas überhaupt antun konnte
  • Du siehst ein, was schiefgelaufen ist und das ist der erste Weg zurück zur Normalität
  • Du möchtest Dich verändern und aus Deinen Fehlern lernen.

Was Dir während dieser schweren Zeit helfen kann

Ganz wichtig ist, sich in dieser Zeit nicht zu isolieren. Geh raus, treffe Freunde und rede mit ihnen über Deine Trennung. Verdrängen ist nie eine Lösung, dadurch wirst Du nur noch unzufriedener und verlierst ganz Dein Selbstvertrauen.

Während Männer sich nach der Trennung gerne in Arbeit stürzen oder auch Drogen zu sich nehmen finden Frauen Interesse an einer Affäre. Die Frage die sich für beide stellt ist: tut es ihnen gut? Zigaretten und Alkohol nur in Maßen und eine Affäre nur dann, wenn sie wirklich glücklich macht und nicht, wenn sie einfach nur etwas überdecken soll.

Rosenkrieg?

Damit schadest Du Dir nur selbst. Auch wenn Du Dich ungerecht behandelt fühlst, lass das Geschehene Vergangenheit sein und richte Deinen Blick nach vorne.

Ist es einfach sich zu trennen? Nein, ganz und gar nicht. Zu einer Trennung gehört sehr viel Mut. Du stellst Dir viele Fragen, wie wird es wohl ohne Deinen Partner sein, wirst Du dieselbe Person bleiben oder zu jemand ganz anderes?

Freunde bleiben?

Da gibt es wohl leider keine Musterlösung, wenn Dein Ex-Partner dazu bereit ist, warum nicht, das kann auch sehr gut helfen.

 

Partnerschaft: So gehst Du besser mit Streit um

Der Streit mit den Menschen, die uns am Herzen liegen ist oft am fiesesten. Das schließt Freund, Freundin, Ehemann und Ehefrau mit ein. Uwe Pattenberg rät zu vermehrtem Luftholen, Ehrlichkeit und einer persönlichen Kommunikation fern von SMS und WhatsApp.

Das tägliche Leben besteht aus permanenter Kommunikation im normalen Miteinander. Doch jeder, auch sehr ausgeglichene Menschen, die gut mit ihrem Umfeld auskommen, leidet gemeinsam unter einer Sache: Streit in der Beziehung. Viele ziehen sich hilflos und zornig zurück oder werden ungerecht und laut. Doch eigentlich ist genau dann eine faire und wertschätzende Auseinandersetzung besonders wichtig. Uwe Pattenberg gibt einige interessante Hilfestellungen dazu.

Der richtige Zeitpunkt für den Streit und der persönliche Umgang

Muss über etwas geredet werden, was dich stört, ist der passende Zeitpunkt wichtig. Gut ist eine Zeit in der Ihr beide entspannt und ruhig seid, ohne Alltagshektik und Stress. Manchmal hilft sogar eine Verabredung. Wichtig ist immer persönlich miteinander zu sprechen. WhatsApp und SMS sind fehl am Platz, denn auch wenn die Worte mit Bedacht gewählt wurden, kann der andere sie doch missverstanden.

Die Wortwahl ist eine sensible Angelegenheit. Da solltest Du dir besonders Mühe geben! Selbst, wenn du es nur gut meinst, kann es als hart aufgefasst werden. Vermeide in Du-Botschaften zu sprechen, wie „Du bist nicht für mich da“ und auf die Wörtchen „nie“ und „immer“ am besten ganz verzichten. Das kann wie ein massiver Angriff aufgefasst werden. Oft geht der Gegenüber dann in die Defensive und wird weniger aufnahmebereit. Fang doch besser mit „ich“ und „wir“ an und zeige deine Gefühlslage. „Wir sind uns nicht mehr so nah“ bringt einen ganz anderen Ton herüber und mag die Situation entschärfen.

Ehrlichkeit bringt es weit

Noch bevor ihr das Gespräch anfangt, einigt euch ehrlich miteinander zu sein. Die Wahrheit tut manchmal weh, aber sie ist für eine stabile Beziehung nötig. Entschuldige dich frei und aufrichtig, wenn Du etwas falsch gemacht hast und gib zu, dass Du nicht perfekt bist. Suche nicht nach Ausreden. Dann fühlst Du dich selbst besser, das Vertrauen deines Partners wird größer und die Beziehung gestärkt.

Gefühle unter Kontrolle halten

Möglicherweise empfiehlt es sich nicht sofort miteinander zu sprechen. Ist der Schmerz nach 48 Stunden vorbei, kann die Sache vergessen werden. Tut es jedoch noch weh, sprich mit deinem Partner. Vergiss auch nicht, dass dein Partner keine Gedanken lesen kann. Sagst du nichts, gibst Du ihm auch keine Gelegenheit sich zu Erklären oder zu entschuldigen.

Kommt es dennoch zum Konflikt, sollte er für beide Seiten zufriedenstellend gelöst werden. Dabei helfen tiefes Durchatmen, die Wut abflauen lassen und in Ruhe über die Situation nachdenken, auch wenn das etwas Zeit in Anspruch nimmt. Warum bist du so wütend geworden? Wurde etwas Bestimmtes gesagt oder sich falsch verhalten? Ist eine ganz andere Sache der Grund? In einer entspannten Umgebung lässt es sich leichter Reden und auch wieder versöhnen.

Körpersprache

Schenke deinem Partner die volle Aufmerksamkeit, wende dich ihm zu, schau ihm ins Gesicht und sieh ihm in die Augen. Das Gespräch sollte auch nicht von einem Anruf oder einer Nachricht unterbrochen werden. Durch ungestörtes und aufmerksames Zuhören und Antworten zeigt sich, der von beiden Seiten gewünschte, Respekt.

 

Gesundheit im Alter: Zufriedenheit des Partners hält gesund

Das Alter bringt oft seine Herausforderungen mit sich. Doch Verheiratete leben meist länger und gesünder. Denn nicht nur die eigene Zufriedenheit, sondern auch die des Partners bzw. der Partnerin, tragen zu einem gesunden Alter bei.

Zufriedenheit und Gesundheit sind von großer Bedeutung im Alter

Es ist keine überraschend neue Erkenntnis, dass glückliche Menschen länger und gesünder leben als unglückliche. Das Glück stärkt das Immunsystem, verhindert Stress und Depressionen. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Zusammenhang. Der Gesundheitszustand von Senioren ist demnach besonders gut, wenn die Männer und Frauen mit sich und dem eigenen Leben, aber auch der Partner, die Partnerin zufrieden sind. Zu diesem Schluss kommen Psychologen aus den USA. Für sie ist der Zusammenhang klar. Wenn Senioren mit einem glücklichen Partner leben, fördert das auch die eigene Gesundheit und das eigene Glück. Unwahrscheinlich dagegen ist, dass die eigene Gesundheit den Partner glücklicher macht.

Zufriedenheit des Partners

Im Wissen, dass der Partner zufrieden ist, verhindert ein für die Gesundheit abträgliches Verhalten, also z.B. den Konsum von Alkohol oder Drogen. Dazu werteten Wissenschaftler der Michigan State University und der Universität von Chicago in einer sechsjährigen Studie  Daten von etwa 2.000 Ehepaaren aus. Die Teilnehmer waren zwischen 50 und 94 Jahre alt und gaben viermal Auskunft darüber, wie glücklich und zufrieden sie sich sehen. Dazu gehörten auch Angaben über chronische Erkrankungen, Beeinträchtigungen bei alltäglichen Tätigkeiten und die körperliche Aktivität.

Glück und Zufriedenheit fördern Gesundheit

Die statistische Auswertung dieser Daten zeigte, dass Menschen, die viel Glück und Zufriedenheit im Leben empfinden, im Durchschnitt gesünder sind. Unabhängig davon spielte auch zusätzlich das Glück des Partners und der Gesundheit eine wichtige Rolle. Bei den befragten Männern und Frauen  gab es dabei kaum Unterschiede. Im Bereich der chronischen Krankheiten gab es hier jedoch keinen Zusammenhang. Hier könnte der Grund sein, dass einige chronische Erkrankungen häufig verschiedene, mitunter angeborene und lange zurückliegende Ursachen haben. Damit beeinflusst eine chronische Erkrankung den Ehepartner weniger. Demnach spricht dieses Teilergebnis dafür, dass nicht die eigene Gesundheit der Grund für das Glück der Partner ist. Auch wenn die Studie das nicht belegt, ist doch wahrscheinlich anzunehmen, dass ein umgekehrter Einfluss von Ursache und Wirkung vorliegt. Glückliche Partner können nämlich auf sehr unterschiedliche Art die Gesundheit des Partners positiv beeinflussen. Dazu gehört etwa eine verstärkte Fürsorge, praktische Lebenshilfe und die Anregung zu einer gemeinsamen, gesunden Lebensweise. Negative Stimmungen von unglücklichen Partnern dagegen hemmen die Motivation und die Energie. Beides ist wichtig für eine gesunde Lebensweise.

Weitere Zusammenhänge

So zeigen die Ergebnisse der Studie auch, dass Krankheiten von Menschen mit der schlechten Stimmung oder dem fehlenden Lächeln des Partners zusammen hängen können. Noch ist aber nicht eindeutig geklärt, ob diese Zusammenhänge auch für jüngere Paare gelten. Außerdem muss in weiteren Studien geklärt werden, ob es hier auch weitere Zusammenhänge mit sozialen Beziehungen von Freunden, Nachbarn und Kollegen bestehen. In jedem Fall haben verschiedene Studien gezeigt, dass glückliche Senioren länger fit bleiben und langsamer mental und körperlich abbauen. Außerdem spielen weitere Lebensumstände wie Beruf, wirtschaftliche Situation und Bildungsstand eine Rolle für Glück und Gesundheit im Alter.

 

Eifersucht kleidet sich schrill und bunt

In jeder Beziehung kommt hin und wieder das Gefühl von Eifersucht auf. Allerdings zeigt sich diese bei jedem Menschen individuell. Die einen stören sich weniger daran, wenn der Partner einmal „fremd flirtet“ und reagieren innerlich lediglich etwas genervt und ignorieren die Situation. Andere hingegen neigen eher dazu auszurasten, sobald der Partner von seiner überaus netten Arbeitskollegin erzählt oder die Freundin auf der Party mit dem Erzfeind die Tanzfläche stürmt. Streiten, ignorieren oder weinen? Wie reagieren Menschen bei Eifersucht? Eine Studie zeigt nun, dass viele eifersüchtige Menschen lieber shoppen gehen, anstatt sich zu streiten – und zwar ausgefallen, schrill und bunt.

Jeder Mensch geht anders mit Eifersucht um

Das Gefühl von Eifersucht kennt jeder. Wenn der Partner seine Aufmerksamkeit einer unbekannten gegengeschlechtlichen Person widmet, kommt genau dieses Gefühl in uns hoch. Während die einen ihre Eifersucht besser unter Kontrolle haben und eher ruhig bleiben, kocht in anderen die Enttäuschung oder Wut hoch. Es gibt demzufolge viele Strategien, um Eifersucht zu verdeutlichen. Dazu gehört das ignorieren, was allerdings sehr schwer ist und demzufolge nur wenige schaffen. Des Weiteren zeigen heftige Umarmungen und Küsse die Besitzansprüche – das ist mein Partner, was jedoch etwas albern wirkt. Zu guter Letzt gibt es noch die sogenannte Eifersuchtsszene, die häufig in Streit und Tränen endet und dementsprechend in der Öffentlichkeit eher unangebracht und peinlich ist.

Eine Studie von Forschern um die Marketing-Expertin Xun Huang von der Nanyang Technological University in Singapur zeigt nun, dass es noch eine andere Strategie gibt, um Eifersucht zu verdeutlichen oder zu verarbeiten: shoppen! Richtig gelesen, eifersüchtige Menschen neigen häufig dazu, bunte und schrille Sachen zu kaufen. Das können Kleidungsstücke in grellen Farben, exzentrische Sonnenbrillen oder Handtaschen mit auffallend großen Logos sein, wie das Journal of Consumer Psychology berichtet.

Fehlende Aufmerksamkeit als Grund

Für das Forscherteam ist die Logik hinter dem Handeln eifersüchtiger Menschen eindeutig und verständlich. Eine eifersüchtige Person hat das Gefühl zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. Die bunten und schrillen neu gekauften Sachen geben ihr Hoffnung, wieder mehr Beachtung zu erlangen. Natürlich zum einen vom Beziehungspartner, aber mindestens genauso von der allgemeinen Umgebung. Das Forscherteam geht anhand der Ergebnisse der Studie davon aus, dass dieser Effekt sich daher nicht nur auf Eifersucht in Partnerschaften beschränkt.

Das zeigte sich im Experiment wie folgt: Versuchspersonen kauften auffällige goldfarbene und prunkende Schreibtischlampen, sofern diese für das Büro gedacht waren. Für das Schlafzimmer in den eigenen vier Wänden reichten hingegen auch eintönige und graue Lampen, die nicht so auffällig waren. Die Marketing-Expertin Xun Huang begründet dieses Verhalten damit, dass Eifersucht längst nicht nur in Liebesbeziehungen auftritt. In Familien können Kinder genauso gut eifersüchtig auf ihre Geschwister sein. Und auch unter Erwachsenen herrscht im Alltag Eifersucht, beispielsweise auf der Arbeit, wenn der Kollege eine engere und bessere Verbindung zum Chef hat.

Da das Forscherteam um Xun Huang aus dem Fachbereich Marketing stammt, gab es Überlegungen die Erkenntnisse aus der Studie in der Werbung anzuwenden. So könnten zum Beispiel Werbespots für aufmerksamkeitssuchende Produkte in Sitcoms geschaltet werden, in denen das Thema Eifersucht gerade präsent ist.

 

Neuen_Schwung_durch_getrennte_Betten

Sorgt das gemeinsame Bett in einer Ehe eher für Ruhe oder Streit? Getrennte Betten könnten die perfekte Lösung sein. Es kann sogar sein, dass das für die Beziehung ein ganz neuer Kick ist.

Er schnarcht und sie kann nicht schlafen. Sie liest gerne bis tief in die Nacht während er früh aufstehen muss. Sie schläft immer mit offenem Fenster, er erkältet sich oder kann aufgrund der Geräusche nicht einschlafen. Manche Paare ertragen diese Situation ganz tapfer. Viele belassen es bei dieser Situation, weil sie sich dennoch neben dem Partner wohl und geborgen fühlen, andere machen es einfach aus Liebe zum Partner. Es wird erst dann schwierig, wenn einer von beiden durch die Schlafsituation genervt ist. Gabriele Leipold ist Paartherapeutin in München und empfiehlt, sich Hilfe zu holen bevor die Beziehung daran scheitert. Im Zweifelsfall muss eben ein zweites Bett her. Schließlich hat jeder das Recht, in Ruhe zu schlafen.

Getrennte Betten: ein sehr sensibles Thema

Es schlafen viel mehr Paare getrennt, als man es annimmt. Es gibt zwar nur wenig Studien, aber die Zahlen liegen wohl bei ca. 25 Prozent. Die Tendenz ist steigend. Allerdings stehen die meisten Paare nicht dazu. Viele räumen sogar jeden Morgen so auf, dass man es gar nicht bemerkt. Die Gespräche über dieses Thema sind für Betroffene eher unangenehm und deswegen geht man ihnen lieber aus dem Weg. Der Nachwuchs sollte sowas wenn möglich natürlich auch nicht mitbekommen. Eltern möchten nicht von ihren Kindern gefragt werden, warum Mama denn nicht bei Papa schläft. Kinder sorgen sich sehr schnell um Beziehungen und das wäre ein Auslöser.

Getrennte Schlafzimmer stehen nicht für eine Krise!

Wenn man auf einmal getrennte Schlafzimmer hat, merkt man auch recht schnell, dass immer nur der eine das Schlafzimmer aufräumt. Das kann sich natürlich negativ auf die Beziehung auswirken. Alles in allem sind getrennte Schlafzimmer aber nicht als Krise anzusehen, ganz im Gegenteil handelt es sich dabei um eine Lösung. Für eine gefestigte Beziehung ist es eine Lösung und nicht ein Problem. In einer Beziehung fällt das dann ganz klar unter das Motto, was beide glücklich macht ist auch erlaubt. Bei etwas älteren Paaren ist es absolut keine Seltenheit. Oftmals zieht die Mutter nachdem die Kinder ausgezogen sind in das Kinderzimmer. Dadurch haben sie ihre Ruhe und das tut ihnen gut.

Vorteile von getrennten Schlafzimmern:

Ein gemeinsames Schlafzimmer kann schnell für Spannungen sorgen und das wirkt sich sehr negativ auf das Sexleben aus. Dem kann man natürlich aus dem Weg gehen, wenn man in getrennten Zimmern schläft. Wichtig ist dabei aber, dass man weiterhin miteinander spricht und bei nach wie vor zufrieden sind mit der Situation. Abends gemeinsam Kuscheln, morgens den Partner besuchen oder auch gelegentlich beim Partner schlafen ist natürlich auch möglich. Jedes Paar muss diesbezüglich entscheiden, was beiden gut tut. Zufrieden ist übrigens eine Bezeichnung, die nicht nur für eine Lösung steht, die beide akzeptieren, sondern für eine, die beide glücklich macht und deshalb zur Zufriedenheit führt.

Alles in allem kann man also festhalten, dass mehr Paare getrennte Schlafzimmer haben als wir denken und es definitiv eine gute Lösung sein kann, damit beide wieder in Ruhe schlafen.

 

Frauen mit einem attraktiveren Partner machen häufiger Diäten

Das Frauen mit ihrem Körper und ihren Proportionen manchmal überhaupt nicht zufrieden sind, kommt sehr häufig vor. Es sind auch nicht gerade wenige Frauen, die ein Problem mit ihrer Figur haben und lieber etwas schlanker und geformter wären. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass insbesondere Frauen extrem auf ihre Ernährung achten und ausreichend Sport treiben. Forscher vermuten nun allerdings, dass Frauen mit einem attraktiven Partner an ihrer Seite häufiger zu Diäten neigen als jene mit einem sogenannten Durchschnittstyp.

Es ist bereits wissenschaftlich erwiesen, dass wir einen perfekten Körper nicht nur von Größe, Gewicht oder Form abhängig machen. Denn auch soziale Faktoren ändern das Selbstbild von uns. Dazu gehören Bilder von perfekten Bodys, die über Zeitungen, Zeitschriften, Internet und Fernsehen verbreitet werden.

Aber auch das Verhalten der Eltern und die eigene Zufriedenheit, das eigene Wohlbefinden spielen eine wichtige Rolle, ob und wie wir unseren Körper selbst wahrnehmen und mögen. Forscher der Florida State University berichten nun im Fachblatt „Body Image“, dass auch das Aussehen des Partners ein Grund sein könnte, weswegen weibliche Personen mit ihrem Körper unzufrieden sind. Denn laut den Erkenntnissen heißt es, dass Frauen mit einem attraktiven Partner deutlich unglücklicher mit ihrem Körper sind und dementsprechend schneller zu Diäten neigen.

Studien bestätigen die Vermutung der Diäten

Die Wissenschaftler der Florida State University starteten eine Studie und befragten insgesamt mehr als 100 frisch verheiratete Paare nach der Wahrnehmung ihres Körperbildes und dem eigenen Essverhalten. Die Personen sollten beispielsweise angeben, ob die Angst vor Zunahme oder ein Schuldgefühl nach dem Essen auf sie zutreffe. Im Anschluss an die Fragen wurden von allen Teilnehmern Ganzkörperfotos gemacht, die von völlig neutralen Personen in Hinsicht auf Attraktivität bewertet wurden.

Bei diesem Experiment stellten die Wissenschaftler fest, dass insbesondere weniger hübsche Frauen, die einen attraktiven Partner haben, deutlich mehr mit ihrem Körper und Wohlbefinden hadern. Die Teilnehmerinnen gaben an, eher Diäten zu machen und zeigten demzufolge auch das passende Verhalten und Denken. Bei Frauen, die einen weniger hübschen Partner an ihrer Seite hatten, galt das wiederum nicht. Das Gleiche gilt für die Ergebnisse der Männer, die in dieser Studie keinen Zusammenhang zwischen Diäten und Aussehen der Partnerin zeigten.

Ist Attraktivität ein Glücksindikator?

Den Ergebnissen zufolge gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sowohl Mann als auch Frau in einer Partnerschaft weitaus glücklicher und zufriedener sind, wenn Sie mehr Attraktivität als Er ausstrahlt. Ein sehr gut aussehender Mann hingegen kann laut den Erkenntnissen der Studie für die negativen Auswirkungen des Selbstbilds von Frauen verantwortlich sein. Also mitunter ein Grund, weswegen Frauen mit hübschem Partner eher zu Diäten neigen, als jene mit einem sogenannten Durchschnittstyp.

Ob diese These allerdings wirklich stimmt oder zumindest ein Zusammenhang darin besteht, kann pauschal natürlich nicht gesagt werden. Es ist genauso gut möglich, dass Frauen die auf der Suche nach einem attraktiven Partner sind in Bezug auf Körpergewicht und Form deutlich strenger zu sich sind. Das Forscherteam erhofft sich allerdings, dass ihre Studie dabei helfen kann, Personen die sehr schnell zu einem problematischen Essverhalten neigen, frühzeitig ausfindig zu machen. So ließen sich zukünftig vielleicht sogar Essstörungen wie Magersucht und Bulimie, sowie auch andere zahlreiche psychische Erkrankungen besser erforschen und langfristig behandeln.

 

Gibt es die Liebe auf den ersten Blick?

Oftmals wird die Liebe auf den ersten Blick als Mythos abgetan. Doch Forscher sind diesem Phänomen nun auf die Spur gekommen und konnten bestätigen, dass es tatsächlich existiert. Doch wie funktioniert die Liebe auf den ersten Blick?

50 Prozent verlieben sich sofort

Weiche Knie, Schmetterlinge im Bauch und das Herz schlägt Purzelbäume. Nach neuen Erkenntnissen der Wissenschaft dauert es teilweise nur den Bruchteil einer Sekunde, bis es um uns geschehen ist und wir uns verlieben. Das Gefühl des Verliebtseins gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit. Es ist unabhängig von Alter und Zeit, es ist das schönste Gefühl überhaupt – energiegeladen, berauschend.

Dr. Wolfgang Krüger veröffentlichte bereits ein wissenschaftliches Buch zu diesem Phänomen. In seinem Werk erläutert der Psychotherapeut, dass etwa 50 Prozent der Liebesbeziehungen so ihren Anfang nehmen. Die andere Hälfte der Beziehungen bauen sich hingegen Schritt für Schritt auf. Man findet sich vorerst sympathisch, kennt sich aus dem Bekanntenkreis oder durch den Beruf und entwickelt erst später Gefühle füreinander beispielsweise durch ein intimes Gespräch oder ein emotionales Ereignis.

Speed-Dater als Probanden

Die Liebe auf den ersten Blick hingegen trifft uns ohne Vorwarnung. Doch wie ist es zu erklären, dass ein tiefer Blick in die Augen genügen kann, um unsere Gefühlswelt und unsere Hormone auf eine wahre Achterbahnfahrt zu schicken? Welche Prozesse werden in Gang gesetzt? Die Forschung beschäftigt sich noch nicht allzu lange mit dieser interessanten Frage. In den 70er Jahren noch zählte das Mysterium des Verliebtseins zu den Geheimnissen, die zwar genossen, aber nicht weiter beleuchtet wurden. Natürlich lag dies zum Teil auch daran, dass die nötigen Forschungsgelder fehlten.

Von Speed-Dating war man damals noch weit entfernt. Mittlerweile sind solche arrangierten Kurz-Rendez-vous eine ideale Forschungsplattform für Experten auf dem Gebiet der Psychologie oder der Sozialwissenschaften. Prof. Robert Kurzban führte beispielsweise eine Studie mit über 10 000 Speed-Dating- Teinehmern durch. Er wertete an der University of Pennsylvania die anonymen Daten der Speed-Dater aus und gelangte zu der Erkenntnis, dass die Mehrzahl der Testpersonen bereits innerhalb der ersten zwei bis drei Sekunden ihre Entscheidungen fällte, obwohl sie etwa drei Minuten Zeit hatten, ihr Gegenüber etwas näher kennenzulernen.

Zur wahren Liebe braucht es mehr

Dies belegte, dass insbesondere die Attraktivität einer Person beurteilt wurden, bevor man überhaupt auf Themen wie Ausbildung, Einkommen oder Interessen zu sprechen kam. Eine weitere Studie in diesem Bereich aus dem Jahr 2009, durchgeführt von der Humboldt-Universität Berlin, bestätigte diese Erkenntnis. 380 Frauen und Männer zwischen 18 und 55 wurden hier zu einem Experiment eingeladen. Das Forscherteam fand heraus, dass Attraktivität gefolgt von einer angenehmen Stimme meist die ausschlaggebendsten Kriterien der Sympathiebewertung sind.

Weitere Merkmale der Persönlichkeit wurden beim ersten Kennenlernen außen vorgelassen. Trotzdem stellten die Forscher fest, dass lediglich 5 Prozent der Teilnehmer nach einem Jahr eine feste Liebesbeziehung eingegangen waren. Um über die anfängliche Verliebtheit und das damit verbundene Hormonchaos hinweg mit jemandem eine Beziehung zu führen, bedarf es durchaus mehrerer Komponenten. Eine gute Balance aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden, der Einfluss der eigenen Eltern, Schüchternheit und Dominanz, ein ähnlicher Bildungsstand – all diese Faktoren kommen bei unserer Partnerwahl zum Tragen. Verklingt der Hormonrausch, so beginnt eventuell die Liebe.

 

Polyamorie - Eine emotionale Herausforderung

Mehr als eine Person lieben, kann das gut gehen? Das ist zumindest die Idee, die sich hinter Polyamorie versteckt – ein emotionaler Meilenstein.

Wir lieben alle perfekte Paare, die traumhaft schön heiraten und sich ewige Treue schwören. Wir sind wütend, wenn wir mitbekommen, dass wir hintergangen wurden und unser Partner fremdgegangen ist. Wenn Liebe eine mathematische Formel wäre, dann wohl die eines Paares, dass ein Leben lang zusammenbleibt und sich liebt. Den Partner mit einer anderen Person zu teilen erscheint uns abstrus. Das was Du mit Deinem Partner teilst, nämlich Intimität, Erotik und Romantik sind etwas Besonderes, dass es nur unter euch beiden geben sollte, zumindest in unserer Gesellschaft.

Dieses Ideal gerät aber immer mehr ins Schwanken. Dafür verantwortlich ist die Polyamorie. Dabei ist es völlig legitim, mehrere Partner zu haben. Christopher Gottwald ist Medienbeauftragter des Vereins PolyAmores Netzwerk (PAN) und seiner Meinung nach sind die Partner in einer polyamoren Beziehung grundsätzlich mit der Situation einverstanden. Aus diesem Grund kann eine polyamore Beziehung auch nicht mit den wilden Erfahrungen aus den 70ern oder offenen Beziehungen verglichen werden. Laut Gottwald geht es bei Polyamorie nicht um sexuelle Abenteuer, sondern vielmehr um Ehrlichkeit, Offenheit und auch Vertrauen.  Gottwald selbst lebt schon seit Jahren in mehreren Beziehungen.

Polyamorie: Ein Gedanke, viele Optionen

Polyamorie ist ein Kunstwort und setzt sich aus den griechischen Wörtern polys (viele) und amor (Liebe) zusammen. Es gibt für Deutschland keine Zahlen, die belegen, wie viele Personen in einer polyamoren Beziehung leben. Gottwald ist sich aber sicher, dass das Interesse wächst und Polyamorie auch immer populärer wird. Jede große Tageszeitung in Deutschland hat bereits über dieses Thema berichtet.

Es gibt sowohl geschlossene Beziehungen, die aus drei oder vier Partnern bestehen, andererseits auch ganze Gruppen, die eine polyamore Beziehung bilden. Innerhalb der Beziehung sind alle Szenarien denkbar, beispielsweise Trios oder auch Nebenbeziehungen. Bei Polyamorie geht es vielmehr darum, die Freiheit vor die Verbindlichkeit zu setzen und dadurch ein viel stressfreieres Leben zu führen. Es gibt keine komplizierten Absprachen, gemeinsame Kosten werden getragen und man übernachtet trotzdem mehr als zwei Mal beim Partner.

Polyamorie hat sehr viele Kritiker, allerdings ist es nur verständlich, dass man sich über die Zweisamkeit Gedanken macht. Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden und der Hauptgrund dafür ist ein Seitensprung. Wenn man das betrachtet liegt der Gedanke nahe, dass Polyamorie vielleicht auch eine Lösung für mehr erfolgreiche Beziehungen seien könnte.

Diana Lüchem ist Sexualtherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und sie ist sich sicher, dass es nicht ganz so einfach ist. Polyamorie sorgt zwar für sehr viele Freiheiten, stellt Menschen aber auch vor große Herausforderungen. Eine „normale“ Beziehung braucht sehr viel Kommunikation und Verständnis, dann ist es auch klar, dass durch mehr Beteiligte die Herausforderungen auch wachsen. Um allen gerecht zu werden, muss man immer an sehr viel denken. Des Weiteren muss für alle klar sein, dass sie damit einverstanden sind und es nicht zu Streitereien kommt oder Eifersucht.

Rücksicht und Empathie sind das A und O der Polyamorie

Polyamorie führt dazu, dass Du nicht immer an erster Stelle stehst. Selbstreflexion ist sehr wichtig, da man sehr oft nur mit sich selbst beschäftigt ist.

 

 

Wege aus dem Liebeskummer

Wir kennen es alle: Eine Beziehung geht in die Brüche und was bleibt ist der Liebeskummer. Man möchte sich am liebsten wochenlang zu Hause vergraben und hat das Gefühl, nie wieder glücklich sein zu können. Forscher der Universität in Arizona haben nun herausgefunden, dass wissenschaftliche Tests und Befragungen den Betroffenen dabei helfen können, den Trennungsschmerz schneller hinter sich zu lassen.

Heisenbergs Theorie

Schon der Physiker Werner Karl Heisenberg sagte, dass ein Gegenstand allein durch den Zugriff einer bestimmten Methode verändert werden könne. Und auch auf den Menschen scheint diese Theorie zuzutreffen, berichten amerikanische Wissenschaftler. Ein Forscherteam der Universität Arizona lud aus diesem Grund Testpersonen zu weiterführenden Untersuchungen ein, die bestätigen sollten, dass Heisenbergs Annahme auch auf den Menschen als Gegenstand übertragbar ist.

Kommunikation gegen Liebeskummer

Bereits seit langer Zeit ist bekannt, dass es beim Liebeskummer sehr wichtig ist, mit anderen Personen über seine Gefühle zu reden. Man sollte sich nicht zu Hause vergraben, sich nicht abschotten und isolieren. Das Gefühl allein zu sein wird durch diese Art des Zurückziehens noch verstärkt, berichten Experten. Kommunikation ist daher nach wie vor das beste Mittel gegen Liebeskummer.

Studie mit Betroffenen

Die Forscher luden für ihre Untersuchungen knapp über 200 Testpersonen ein. Die Teilnehmer hatten allesamt kurz zuvor eine Trennung erlebt und befanden sich demnach noch in der Liebeskummer-Phase. Zum Zwecke des Experiments wurden die Betroffenen nun innerhalb eines Zeitraumes von etwas mehr als zwei Monaten zahlreichen Befragungen unterzogen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungsphasen wurden genauestens dokumentiert, um anschließend aussagekräftige Daten ableiten zu können.

Häufige Befragungen

Zu Beginn des Experiments wurden die Probanden in zwei Gruppen unterteilt. Eine Hälfte sollte lediglich zu Anfang der Testphase und am Ende noch einmal einen Fragenkatalog ausfüllen. Die andere Gruppe hingegen wurde mehrmals einbestellt und sehr ausführlich sowohl mündlich als auch schriftlich zu ihrer Trennung befragt. Am Ende der Untersuchung wurden beide Gruppen zu ihren momentanen Gefühlen interviewt. Die Ergebnisse dieser letzten Befragung dienten dann als Vergleichsmaterial für die Erkenntnisgewinnung der Experten.

Deutliche Besserung bei Testpersonen

Es stellt sich heraus, dass diejenigen Testpersonen, die mehr über ihre Trennung reden konnten, weit weniger seelische Schmerzen und emotionale Probleme zu haben schienen, als diejenigen, die nur kurz am Anfang und Ende befragt worden waren. Probanden, die über ihre Ängste, über ihre Einsamkeit und über das Gefühl des Vermissens offen sprechen konnten, fühlten sich bereits nach zwei Monaten weniger einsam und verlassen. Bei der Vergleichsgruppe war der Schmerz meist unverändert oder lediglich leicht abgeschwächt.

Beschleunigung des Heilungsprozesses

Aus diesem Grund kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Kommunikation über die Trennung bei den Testpersonen die Eigenreflexion angeregt haben könnte. Dadurch wurde das Selbstkonzept der Personen neu ausgelotet und gestärkt. Das häufige Reden über die Trennung scheint demnach den natürlichen Heilungsprozess auf relevante Weise beschleunigt zu haben, den wir sowieso durchlaufen müssen, wenn wir eine Beziehung beenden. Meist binden wir uns sehr eng an unseren jeweiligen Partner, dadurch kommt unser Selbstkonzept komplett aus dem Gleichgewicht, wenn wir uns nach längeren Beziehungen trennen. Liebeskummer beschreibt meist die Phase der Neuorientierung und der eigenständigen Entwicklung eines neuen Selbstkonzepts. Genau dieser Prozess wird demnach durch Kommunikation beschleunigt, berichten die Forscher.

 

Rollenklischees halten Ehen am Laufen

Eine Scheidung ist wahrscheinlicher, wenn der Mann seine Rolle als Ernährer nicht entspricht. Das Trennungsrisiko wird jedoch nicht beeinflusst, wenn die Frau arbeiten geht. In einer Partnerschaft verbringt man meistens nicht jede Minute miteinander. Permanente Nähe kann auch die stärkste Beziehung einbrechen lassen.

Sinkt das Trennungsrisiko, wenn der Mann der Ernährerrolle entspricht?

Dies besagt auch eine Analyse von der Harvard-Soziologin Alexandra Killewald. Diese hat mehr als 6300 Paare nach Ursachen für eine spätere Trennung befragt. In den Umfragen konnte man deutlich erkennen, dass das Trennungsrisiko steigt, wenn der Mann keine Vollzeitarbeit hat und ständig zuhause ist. Ob eine Frau auch arbeiten geht oder nicht, hat das Trennungsrisiko nicht so stark beeinflusst. Es ist also wichtig für eine Beziehung, dass der Mann dem Stereotyp des Ernährers entspricht und arbeiten geht. Zusätzlich hat man jüngere Paare mit älteren verglichen. Bei jüngeren Paaren war der finanzielle Aspekt nur selten ein Grund für eine Trennung. Bei ihnen ging es eher um Problemen bei der Aufteilung der Hausarbeit und Finanzierung. Arbeitet die Frau mehr zu Hause und kümmert sich um die Kinder, so erwartet sie natürlich auch, dass der Mann die Familie mit Geld versorgt.

Warum gab es früher weniger Trennungen?

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es deutlich weniger Trennungen, als in der zweiten. Viele behaupten, dass es daran liegt, dass Frauen in den 1960er- und 1970er-Jahren immer öfter eine bezahlte Arbeit hatten und sich somit selbst finanzieren konnten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnten sich Frauen von ihren Ehemännern oft nicht trennen, weil sie Finanziell von ihm abhängig waren. Das nahm jedoch in der zweiten Hälfte ab und gab den Frauen, die finanziell unabhängig waren, die Möglichkeit sich bei Problemen in der Beziehung von ihrem Mann zu trennen. Diese Annahme ist laut Alexandra Killewald jedoch genauso falsch, wie die Annahme, dass die zunehmende Berufstätigkeit der Frauen das Grundbild der Ehe erschüttert. Vielmehr dreht sich alles um die Rolle vom Mann, die erhalten werden muss.

 

Verliebt sein ist ganz schön stressig

Mit dem warmen Wetter setzen bei einer Vielzahl von Menschen Jahr für Jahr auch die Frühlingsgefühle ein. Sobald man dann den Angebeteten oder die Angebetete erblickt, machen sich Schmetterlinge im Bauch breit und das Herz fängt unkontrolliert an zu klopfen. Dies sind dabei noch die angenehmsten Reaktionen, die der menschliche Organismus auf das Verliebtsein zeigt. Denn falls diese Gefühle unerwidert bleiben, schlagen diese schnell in das Negative um.

Um die Reaktionen des Körpers auf das Verliebtsein nachvollziehen zu können, muss dieser Vorgang als komplexes, wissenschaftliches Phänomen betrachtet werden, welches weit über pure Romantik hinausgeht. Denn nur so lässt sich schlüssig erklären, warum Verliebte kaum einen klaren Gedanken fassen können, feuchte Hände und eine zittrige Stimme bekommen, wenn sie nur an ihren Partner denken. Von den ständigen Gefühlsschwankungen ganz zu sprechen, die einen sprichwörtlich blind vor Liebe werden lassen.

Die Liebe: purer Stress für den Organismus

Worin haben all diese Zustände also ihren Ursprung? Glaubt man Experten wie Peter Walschburger von der Freien Universität in Berlin, seines Zeichens emeritierter Professor für Biopsychologie, sin hieran nicht allein die Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen schuld. Ergänzend hierzu erläutert Dirk Sibling, Kardiologe am Deutschen Herzzentrum in München, dass insbesondere das Stresshormon Adrenalin zu großen Teilen verantwortlich ist. Dessen Ausschüttung sorgt bei Liebenden für unkontrolliertes Herzrasen und daraus resultierende, unangenehme Stresssituationen.

Unter Liebeskummer leidet der ganze Körper

Jeder, der in seinem Leben bereits verliebt war, hat sicher auch schon Zurückweisungen und damit verbundenen Liebeskummer erleben müssen. Dieser kann sich im schlimmsten Fall nicht nur auf das seelische Wohlbefinden ausüben, sondern gleichzeitig auch Probleme körperlicher Art hervorrufen. Schlafstörungen und damit verbundene Müdigkeits- und Erschöpfungszustände sind meist eine Folge innerer Unruhe und Bekümmertheit. Dies kann sich zusätzlich auf den Magen ausüben und Übelkeit und Bauchschmerzen hervorrufen. Dies lässt sich mit dem im Volksmund bekannten „broken heart syndrom“ erklären, dem Gebrochenen-Herz-Syndrom. Ursache hierfür ist eine durch Stresssituationen bedingte überhöhte Ausschüttung des Hormons Adrenalin. In der Folge kann die extreme emotionale Belastung zu einer Funktionsstörung des Herzmuskels führen, so der Kardiologe Adrian C. Borges aus Berlin.

Liebe als Suchtfaktor

Selbstverständlich endet aber nicht jede Liebe in Trümmern und seelischen und körperlichen Schmerzen. Zunächst einmal gilt es, die ersten Monate stürmischer Liebe mit ständig wechselnden emotionalen Zuständen zu überstehen. Für diese ist einzig ein verringerter Serotonin-Spiegel verantwortlich, so Walschburger weiter. Es ist also ganz normal, wenn Verliebte die Welt durch die rosarote Brille sehen, wenn sich der Partner in Sichtweite befindet und umgekehrt in Angstzustände versetzt werden, wenn dem nicht so ist. Aber keine Sorge, auch dies geht nach einiger Zeit vorüber. Denn alsbald setzt dann das Bindungshormon Oxytocin ein, welches Liebende zu treuen Partnern macht.

Das Verliebtsein ruft jede Menge verschiedener Hormone auf den Plan, die in unterschiedlicher Art und Weise Einfluss auf den Menschen haben. Während wir die Bildung von Stresshormonen dabei möglichst verhindern möchten, ist hingegen jeder bestrebt, ständig Glückshormone zu produzieren. Es verwundert also nicht, dass Wissenschaftler bei Verliebten in diesem Zusammenhang Prozesse beobachten, die in ähnlicher Form sonst nur von Suchtkranken auf der Suche nach dem nächsten Rausch beschrieben werden.

 

Emotionale Konflikte erhöhen Trennungsrisiko

An der Technischen Universität Braunschweig untersuchten Psychologen kürzlich in einer Langzeitstudie unterschiedliche Parameter hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für Scheidung und Trennung.

Lässt sich eine Trennung vorhersagen?

Etwa 35 Prozent der Ehen hierzulande scheitern. Meist stellt dies eine große Belastung für die Betroffenen, ihre Kinder, die Angehörigen und das soziale Umfeld dar. In einer Langzeitstudie versuchten nun Psychologen der Universität Braunschweig herauszufinden, inwieweit und mit welchen Parametern sich eine mögliche Scheidung oder Trennung vorhersagen ließe. Schon in den 90er Jahren waren im Rahmen eines partnerschaftlichen Lernprogrammes umfassende Daten von Paaren erhoben worden. Die Teilnehmer beantworteten Fragen zu ihrem Konflikt- sowie Kommunikationsverhalten. Außerdem wurden Streitsituationen gefilmt und die physiologischen Werte der Paare wie Puls, Blutdruck, Cortisolspiegel und Sprachgrundfrequenz dokumentiert. Elf Jahre nach dieser ersten Erhebung war bereits ein Drittel (32,5 Prozent) der 68 Paare getrennt.

Die Auswertung der Daten ließ zwei signifikante Parameter zur Vorhersage von Scheidung und Trennung erkennen. Bei Frauen handelte es sich hierbei um eine hohe Sprachgrundfrequenz und bei Männern um einen erhöhten Cortisolspiegel in einer Konfliktsituation. Beide Phänomene gelten als Indizien großer emotionaler Erregung. Diese erhöhten Werte deuten demnach darauf hin, dass die Konflikte mit großen Emotionen verbunden waren und ebenso emotional ausgetragen wurden.

Gemeinsam lernen und überwinden

Auf Grund dieser Ergebnisse erklärten die Forscher, dass ein wichtiger Schritt zur Prävention von Scheidung und Trennung wäre, Streitigkeiten weniger emotionsgeladen auszutragen. Dies sorge automatisch für eine größere Stabilität in der Beziehung. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Meist bedarf es einiger Anstrengung das Konfliktverhalten zu ändern. Hierfür gibt es jedoch spezielle Präventionsangebote wie zum Beispiel das „EPL-Programm“. Dabei handelt es sich um das Partnerschaftlichen Lernprogramm, im Zuge dessen Paare erlernen sollen, mit Konflikten besser umzugehen und kommunikativ an Problemlösungen zu arbeiten. Bei Paaren, die ein solches Training absolviert haben, ist die Wahrscheinlichkeit zusammen zu bleiben etwa doppelt so hoch, wie bei Paaren, die weiterhin emotional streiten.

Der erste Schritt liegt jedoch in der Erkenntnis, dass eine Beziehung gefährdet sein könnte. Wenn Paare sich rechtzeitig Hilfe holen, kann gemeinsam an Problemen gearbeitet werden. Doch meist scheitert es bereits daran, dass die jeweiligen Partner nicht genügend kommunizieren. Sie stehen sich somit nicht gemeinsam ein, dass etwas aus dem Ruder läuft. Daher ist es immens wichtig, neben bestehenden Konflikten trotzdem mit seinem Partner zusammenzuarbeiten, wenn der gemeinsame Wille besteht, die Beziehung aufrechtzuerhalten. Eine Paartherapie klingt oftmals schon sehr nach letzter Chance und Notbremse. Ein partnerschaftliches Lernprogramm fordert und fördert beide Partner jedoch gleichermaßen. Es gibt einem Paar die Möglichkeit, gemeinsam an der Beziehung, der Kommunikation und dem Konfliktverhalten zu arbeiten und zusammen gestärkt daraus hervorzugehen.

 

Wenn im Bett Flaute herrscht

Viele Paare haben nach einer gewissen Zeit Probleme im Bett. Die Luft ist raus, die Leidenschaft ist weg und nichts funktioniert so wie am Anfang der Beziehung. Der Grund dafür liegt oft in den meist verschiedenen Bedürfnissen von Frau und Mann im Schlafzimmer. Man sollte die Bedürfnisse und Wünsche des Partners nicht nur tolerieren, sondern auch auf sie eingehen.

Es kann helfen, gemeinsam über die Probleme zu reden. Die meisten Pärchen haben Probleme, richtig miteinander zu kommunizieren. Viele, vor allem junge Paare, können nicht offen über ein solches Thema reden. Das führt dazu, dass sie oft gar nicht wissen, was sich der Partner wünscht und vorstellt.

Wenn die Beziehung schon einige Jahre geht, ist die sexuelle Anziehungskraft oft nicht mehr die selbe wie am Anfang der Beziehung. Man kann man dagegen ankämpfen, indem man auf die individuellen Interessen des Partners eingeht.

Eine Studie mit über 100 Paaren

In einen Zeitraum von drei Wochen sollten die Probanden ein Tagebuch führen. Im Tagebuch berichteten die Paare über ihr sexuelles Verlangen. Zudem schrieben sie auch über die Reaktionen und Verhaltensweisen des Partners.

Aus den Tagebüchern konnte man erkennen, dass Paare, die auch außerhalb des Schlafzimmers aufeinander zugehen, die sexuelle Anziehungskraft auch nach einer jahrelangen Beziehung besser erhalten konnten. Wenn man die emotionalen Bedürfnisse des Partners kennt und stets ansprechbar ist, dann deutet das auf eine tiefes Verständnis für den Partner hin.

Laut Forschern reicht es nicht aus, nur nett zu sein. Man muss auf den Partner eingehen und seine Sorgen und Probleme kennen. Ist man immer nur nett, so kann es leicht passieren, dass man dadurch nicht auf den Partner eingeht und seine Interessen oder Probleme ignoriert.

Den Partner als besten Freund

Wenn der Partner gleichzeitig der beste Kumpel ist, dann fühlt sich die Beziehung ganz besonders an. Man geht gemeinsam durch dick und dünn und ist für einander da. Das ist etwas ganz besonderes, dass leider nicht in jeder Beziehung vorhanden ist. Man schätzt sein Gegenüber und die sexuelle Anziehung bleibt erhalten. Die Ansprechbarkeit ist eine spezielle Form der Intimität und steigert den Zusammenhalt und das Verlangen nach dem Partner. Das kann auch älteren Menschen helfen, die ähnliche Probleme auf Grund ihres Alters haben.

Intimität steigern

Die Intimität steht in enger Verbindung mit dem Verlangen nach dem Partner. Steigt man die Intimität in der Beziehung, so steigt auch das Verlangen. Wenn im Bett Flaute herrscht, sollte man sich also einfach mehr um seinen Partner kümmern und vor allem ansprechbar sein.

 

Positive Veränderung des Partners

Der Partner ist für viele Personen der wichtigste Mensch im Leben und so kannst du ihn positiv beeinflussen. Der Paarberater Christian Thiel hat sich diese Frage gestellt und sie folgender Maßen beantwortet.

Vor ein paar Wochen sind Lena und Paul zusammen gezogen. Die beiden sind erst seit neun Monaten ein Paar und es haben sich auch schon erste Probleme ergeben. Paul begrüßt Lena nicht mehr so euphorisch und schaute sogar einmal Fernsehen statt aufzustehen und sie zu begrüßen. Lena macht sich Sorgen und denkt viel über ihre Beziehung nach.

Wie kann ich meinen Partner ändern? Diese Frage stellt Lena sich häufig. Das ist nicht ganz einfach. Viele Beziehungsexperten behaupten sogar, dass es unmöglich ist seinen Partner zu verändern. In der Wissenschaft kam man zu dem Ergebnis, dass langanhaltende Beziehungen beide Partner sehr verändern. Jeder guckt sich vom Anderen etwas ab. Ist es dann aber überhaupt notwendig seinen Partner ändern zu wollen: Nicht zwingend. Anders als unser Charakter ist unser Verhalten einfacher zu beeinflussen.

Bedürfnisse müssen eingefordert werden!

Lena sollte sich eine andere Art der Begrüßung wünschen, ein Kuss oder eine Umarmung. Womöglich brauch Lena sogar diesen Kuss oder die Umarmung um glücklich zu sein und zu bleiben. Und wenn Lena das braucht, dann ist es absolut gerecht, Paul das mitzuteilen. Andernfalls würde Paul ja nichts dazu bewegen, etwas zu ändern. Damit eine Beziehung dauerhaft erfolgreich ist, brauchen Paare zumindest einen Partner mit einem Agenda. Ein Agenda beherbergt Ziele, Wünsche und mögliche Veränderungen. Je konkreter die Ziele und Wünsche sind, desto positiver und erfolgreich verläuft die Beziehung.

Veränderungen sind nicht immer so einfach hinzunehmen. Einen Partner dazu zu bringen etwas zu verändern ist ebenfalls sehr schwierig. Wie kann man eine Veränderung beim Partner bewirken? Es muss eine gesunde Mischung aus Kritik und Vorwürfen sein. Zu viel davon kann sich allerdings sehr negativ auswirken und deshalb ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Manchmal dauert es Jahre bis Menschen etwas verändern und in einigen Fällen ändert sich auch nichts. Partner gehen zum Gegenangriff über und stellen sich stur. Das kann zu großen Problemen in einer Beziehung führen.

Positiv denken ist das Geheimnis!

Egal ob Mann oder Frau, wir wollen alle in einer Beziehung geliebt werden. Um also die Frage zu beantworteten wie ich meinen Partner ändern kann lautet die Antwort: Mit Positivität. Positive Strategien sind viel erfolgversprechender und du erreichst damit viel einfacher das gewünschte Ergebnis. Lass dir in einer Beziehung Zeit und gib deinem Partner immer ein positives Gefühl. Eine positive Denkweise kann nicht nur Probleme lösen, sie kann auch Menschen verändern und zu einem glücklicheren Leben führen.

 

Distanz und Nähe in einer Partnerschaft

Viele Menschen sind in ihrem Leben mit ihrem Partner sehr glücklich. Der Partner ist stets für einen da und man hat immer jemanden, dem man nah steht. Es gibt aber auch zahlreiche Menschen, denen es anders geht, sie kommen mit der Nähe nicht gut klar und wünschen sich etwas mehr Distanz.

In einer Partnerschaft ist es die Kunst, communion und agency zusammen zu bringen. Communion steht für die Nähe und Verbundenheit, agency für Unabhängigkeit und Distanz. Ohne agency kann eine Beziehung nicht gut funktionieren. Wenn der Drang zu agency allerdings sehr stark ist, kann das tödlich für eine Beziehung sein.

Zu diesen Ergebnissen kam Birk Hagemeyer von der Universität Jena mit seinen Kollegen. Sie befragten 332 Paare, die zusammen lebten und 216, die getrennt von einander lebten. Einige Paare führten für 14 Tage auch ein Beziehungstagebuch.

Der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung ist die Ausgewogenheit von Nähe und Distanz

Bei der Befragung ergaben sich Anfangs verständliche und logische Ergebnisse. Die Paare, die getrennt voneinander lebten hatten einen höheren Drang zur Eigenständigkeit als diejenigen, die mit ihrem Partner zusammen wohnten. Diese Paare hatten also ein sehr ausgeprägtes agency-Bedürfnis, was allerdings nicht dazu führte, dass sie nicht in ihrer Beziehung zufrieden waren, schließlich hatten sie die nötige Freiheit und den Abstand den sie wollten.

Bei den Paaren, die zusammen lebten, kristallisierte sich heraus, dass wenn ein Teil nach mehr Freiheit suchte es oft zu Konflikten kam und die Stimmung dadurch negativ beeinflusst wurde. Die Autoren vermuten, dass dies wohl beide Partner frustriert. Für den einen bedeutet es, dass er zu wenig Nähe zulässt und für den anderen, dass er sich eingeengt fühlt.

Bei Ungleichgewicht Abstand halten und sich in Empathie üben

In den Tagebüchern konnte man dieses Missverhältnis auch genau erkennen. Im Normalfall waren die Partner sehr zufrieden, wenn sie an einem Tag viel Zeit mit ihrem Partner verbracht hatten. Gleiches galt für die Paare, die getrennt lebten. Einzig die Partner, die sehr viel Freiheit brauchen und mit dem Partner zusammen leben schätzten die gemeinsame Zeit nicht unbedingt als befriedigend ein, vielmehr als unzufrieden und sie waren unglücklich. Für diese Paare würde es sich also vielleicht anbieten, etwas mehr Abstand zu halten oder etwas an ihrer Empathie zu arbeiten.

 

Der männliche Konkurrenzkampf

Männer, die sich in der Gesellschaft von attraktiven Geschlechtsgenossen befinden, sind in der Regel erheblich risikobereiter. Eine Studie beschäftigte sich nun mit dem Konkurrenzkampf zwischen Männern – und fand die Ursache in Beziehungsstatus und Aussehen.

Studie der Universität Sydney

Männer sind stets risikobereiter als Frauen – das ist hinlänglich bekannt und schlägt sich im Fahren von schnelleren Autos, in einem größeren Alkoholkonsum, in weniger Arztbesuchen und im Ausgeben von mehr Geld nieder. Besonders die Risikobereitschaft beim Thema Geld zeigt sich beim Zocken an der Börse, am Pokertisch oder Roulette. Dort können nicht nur mehr Männer beobachtet werden – sie spielen auch stets mit den höheren Einsätzen. Eine Studie der Technischen Universität in Sydney hat jetzt sogar herausgefunden wie die Einsatzbereitschaft von Männern in Casinos weiter gesteigert werden kann: Man setzt ihnen einfach einen attraktiven Geschlechtsgenossen gegenüber.

Die Forscher der Universität unter der Leitung von Eugene Chan nutzten für ihre Studie Fotos von attraktiven männlichen und weiblichen Foto-Models sowie von durchschnittlich aussehenden Menschen. Diese wurden dann mehr als 820 heterosexuellen Männern und Frauen gezeigt. Anschließend sollte sich jeder Teilnehmer entscheiden, ob er für sein Mitmachen an der Studie 100 Dollar einstreichen oder lieber eine Wette eingehen möchte, bei der er seinen Gewinn verzehnfachen oder einen Komplettverlust erleiden kann. Zunächst zeigte sich, dass die weiblichen Probanden in der Regel die feststehende Summe, also die sichere Variante, wählten – ganz unabhängig davon, welche Fotos sie vorher gesehen haben.

Männer risikobereiter nach Anblick von attraktiven Foto-Models

Andere Ergebnisse zeigten sich bei den männlichen Teilnehmern. Während die Fotos von durchschnittlich aussehenden Menschen und auch sehr attraktiven Frauen keinen Einfluss auf ihre spätere Entscheidung hatten, verstärkte der Anblick von attraktiven männlichen Foto-Models ihre Risikobereitschaft extrem: Danach wählten die Männer häufiger die Variante der Wette. Forscher Chan geht davon aus, dass diese erhöhte Risikobereitschaft mit einem Mechanismus der Kompensation zu erklären sei: Männer wollen also zu den attraktiven Models aufschließen, indem sie gutes Geld machen. Diese Ansicht wird noch durch das Ergebnis einer Umfrage verstärkt, an der die Probanden nach der Studie teilnahmen. Hierbei sollten sie angeben, wie attraktiv sie sich selber empfinden. Dabei kam heraus, dass insbesondere die Männer, die sich selber als eher unattraktiv wahrnehmen, zu den Wettern der Studie gehörten. Das heißt also, dass die Unattraktiven ihren äußerlichen Nachteil mit einer höheren Risikobereitschaft wettzumachen versuchen und so gegenüber den schönen Models aufholen wollen.

Konkurrenz bei Frauen

Dennoch stellte sich die Fragen, wo und warum die Männer die männlichen Models aber als Konkurrenz empfanden. Die Antwort liegt auf der Hand: Obwohl gar keine Frauen anwesend waren, sind sie der Grund für die starke Konkurrenz. Das Forscherteam der Uni Sydney fragte nämlich zusätzlich nach dem Beziehungsstatus der Teilnehmer und stellte einen Zusammenhang zur Risikobereitschaft her. Insgesamt waren unter den Zockern vermehrt die Männer, die Single waren, also noch auf Partnersuche waren. Für Banken empfiehlt es sich also, solche Männer von ihrer Wertpapierabteilung fernzuhalten. Als gutes Beispiel dafür dient der Wertpapierhändler Jerome Kerviel. Er verlor etwa fünf Milliarden Euro an der Börse, woraufhin seine Bank fast pleite ging. Der mögliche Grund: Im Vorfeld hatte sich die Freundin von dem ansonsten unauffälligen 31-Jährigen getrennt.