Hoffmann – Durch die Überdosis in den Tod

Vor nicht allzu langer Zeit schockierte uns der Drogentod der britischen Soulsängerin Amy Winehouse. Die Liste ist lang: Chet Baker, Heath Ledger, Janis Joplin, Kurt Cobain, John Belushi, Whitney Houston, um nur einige zu nennen.

“I’m so high that I might die” rappte Eminem in “Drug Ballad”. Und jetzt der Schauspieler Philip Seymour Hoffmann. In den Medien war zu lesen, dass noch eine Nadel in seinem Arm steckte, als er gefunden wurde. Tot – gestorben an einer Überdosis Heroin.

Wer war Phillip Seymour Hoffmann?

Philip Seymour Hoffman wurde am 23. Juli 1967 in Fairport, Monroe County, New York geboren und starb nur 47 Jahre später am 2. Februar 2014 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Theater- und Filmschauspieler. 2006 bekam er einen Oscar und den Golden Globe für seine Rolle als Hauptdarsteller des biographischen Films Capote.

Er wirkte in insgesamt 58 Filmen mit. 2013 spielte er den Plutarch Heavensbee in den Tributen von Panem – Catching Fire. Er war nicht so auffällig und schrill wie viele seiner Kollegen, dafür ein großartiger Charakterdarsteller. Mäßigung gleich welcher Art war in diesem Leben nicht vorgesehen, so ist zu lesen. Drogen und Alkohol waren häufig seine Begleiter.

Warum trifft es immer wieder Prominente?

Viele Prominente verkraften das Auf und Ab in ihrem Job nicht gut. Mal sind sie nicht oder kaum nachgefragt, mal können sie sich vor lauter Arbeit kaum retten. Auch die Taktung der Auftritte und Drehtermine wird immer knapper. Hochleistung beim Dreh, ständiges Reisen und Leben aus dem Koffer belastet die psychische Stabilität der Prominenten. Stimmprobleme und Krankheiten lassen oft nicht lange auf sich warten. Auf der anderen Seite zeigt sich ein anderes Bild. Prominente und Menschen in exponierten Positionen müssen immer greifbar, immer ausgeglichen und gut drauf sein.

Anstrengend und fast nicht zu schaffen. „Viele Prominente sind narzisstisch veranlagt. Und damit auch neugierig, risikofreudig und experimentierbereit“, erklärt Michael Klein, Psychologe am Deutschen Institut für Präventions- und Suchtforschung. Das Persönlichkeitsmerkmal, das viele Prominente eint, wird als „Sensation Seeking“ bezeichnet. Es ist die Suche nach Abwechslung und neuen Erlebnissen, um immer wieder Spannungsreize zu erleben.

Hierbei kann es sich um „Thrill and adventure seeking“, also körperlich riskante Aktivitäten oder „Experience seeking“, also Abwechslung durch unkonventionellen Lebensstil (Reisen, Musik, Drogen) handeln. Aber auch „Disinhibition seeking“ ist möglich. Desinhibition steht für Enthemmung. Es handelt sich um Abwechslung durch soziale Stimulation wie Party, Promiskuität oder soziales Trinken.

Diese Sensationssucht kann also durch stimulierende oder dämpfende Substanzen befriedigt werden. Auch bewusstseinsverändernde Drogen spielen hier eine bedeutende Rolle. „ Der Drang nach Selbstdarstellung veranlasst viele Prominente, die eigene Persönlichkeit durch Drogen zu verändern, sagt der Kölner Suchtforscher Klein. „All diese Eigenschaften fördern den Konsum von stimulierenden oder bewusstseinsverändernden Substanzen“.

 

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