Was wird durch Meditation eigentlich trainiert?

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben das Thema mentale Trainingsmethoden und seine Wirkungen genau untersucht. Obwohl Meditation sehr lange mit Esoterik gleichgesetzt wurde, hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass Meditation als mentales Training für Entspannungsphasen sehr beliebt ist. Die Wissenschaft hat mittlerweile auch belegt, dass Meditation sich sehr positiv auf Körper und Geist auswirkt. Bislang war allerdings noch unbekannt, inwiefern unterschiedliche Formen der Meditation sich auch unterschiedlich auswirken. Diesem Thema widmete sich Prof. Dr. Tania Singer und ihr Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften.

Langzeittests verschiedener Meditationsformen

229 Probanden nahmen an einer Studie im Rahmen des „ReSource-Projekts“ teil. Sie waren alle Laien im Bereich Meditation und ihnen wurden unterschiedliche Techniken beigebracht. Über 9 Monate hinweg praktizierten die Probanden täglich ihre Meditationsübungen. In drei Modulen ging es den Forschern vor allem um die Achtsamkeit gegenüber geistigen und körperlichen Prozessen. Die drei Module waren Perspektive, Präsenz und Affekt. Die Forscher beobachteten auch inwiefern sich die verschiedenen Prozesse auf die sozio-kognitiven Fähigkeiten auswirken und ob dieser Umgang auch positiv ist.

Besondere und normale Effekte

Durch alle Meditationsformen wurde die Fokussierung verstärkt. Des Weiteren gab es viel mehr positive Emotionen, wodurch die Probanden sich viel besser auf das Hier und Jetzt konzentrieren konnten. Es zeigte sich während der Studie auch ganz klar, dass die Effekte je nach Meditationsinhalt sehr unterschiedlich sein konnten. Durch das Präsenztraining wurde die Wahrnehmung des eigenen Körpers gestärkt, das Perspektivtraining sorgte für deutlich mehr positive Gedanken und das Affekttraining führte zum einem stärkeren Bewusstsein der Gefühle und Gedanken. Die Forscher vermuten deshalb, dass die verschiedenen Meditationsformen noch stärkere Wirkungen haben als die gesundheitsförderlichen.

Mindsight-Kongress

Prof. Dr. Tania Singer und ihr Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften präsentierten am 14. Oktober 2016 beim Mindsight-Kongress an der Freien Universität Berlin das ReSource-Projekt. In einem Vortrag Namens „Trainierbarkeit des sozialen Gehirns: Von Stressreduktion zu mehr Mitgefühl und Kooperation“ erklärt Singer, wie das Programm sich auf Gehirn, Verhalten, Stressempfinden und Erleben auswirkt.

 

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