Panikattacken

Eine Panikattacke ist vereinfacht gesagt eine körperliche und psychische Alarmreaktion, die nicht immer einen objektiven Anlass haben muss. Den Betroffenen ist häufig nicht klar, dass es sich um eine Panikattacke handelt, die meisten können sich zudem nicht eigenständig aus dieser Situation befreien. Warum eine Panikattacke auftritt, hat unterschiedliche Beweggründe, denn dies unterscheidet sich von Mensch zu Mensch stark. Auch die Gegenmaßnahmen sind daher relativ individuell, nicht jeder kann sich eigenständig aus der Panikattacke befreien und ist daher gegebenenfalls auf Hilfe von außen angewiesen.

Wie äußert sich eine Panikattacke?

Eine Panikattacke kann sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern. Manche Betroffene leiden unter kurzen aber heftigen Attacken. Wieder andere leiden über einen Zeitraum von mehrere Stunden unter den abgeschwächten Symptomen. Sehr verbreitet ist eine starke Atemnot, auch ein Engegefühl in der Brust tritt häufig als Begleiterscheinung auf.

Viele Menschen beginnen daraus resultierend, zu hyperventilieren. Kribbelgefühle in Händen und Gesicht sind ebenfalls nicht selten. Das Herz scheint aus der Brust zu fliegen und auch Schweißausbrüche sind keinesfalls selten. Weiterhin kann es sein, dass Betroffene über Schwindel klagen. Während einer Panikattacke befindet sich der Betroffene zudem oft in einem Angstzustand, der zu einem völligen Kontrollverlust führt.

Wie wird eine solche Attacke ausgelöst?

Meistens treten Panikattacken in Verbindung mit psychischen Störungen auf. Besonders bei Angststörungen sind diese Attacken begleitende Symptome. Generell wird eine Panikattacke durch emotionale oder aber gedankliche Interpretationen des Betroffenen ausgelöst.

Was kann man gegen Panikattacken tun?

Da die Panik wie bereits erwähnt wurde zumeist nur Begleiterscheinung ist, sollte unbedingt die Haupterkrankung identifiziert und behandeln werden. Dafür ist eine Psychotherapie empfehlenswert, denn in diesem Rahmen können die eigenen Probleme besprochen und auch behandelt werden. Begleitend werden oftmals Medikamente verordnet, die wenigstens vorübergehend die Attacken ein wenig eindämmen und den Betroffenen so wieder zu einem normalen Leben verhelfen. Doch auch man selbst kann einiges tun, wenn man unter Panikattacken leidet.

Hilfe zur Selbsthilfe

Eine professionelle Behandlung ist sehr wichtig und sollte unbedingt angestrebt werden. Unterstützend können Betroffene sich in Krisensituationen jedoch selbst helfen. Mit dem Psychologen können verschiedene Atemtechniken erlernt werden, die in akuten Situationen für eine schnelle Hilfe sorgen. Es gibt verschiedene Varianten- es ist vor allem wichtig, dass Betroffene unterschiedliche Möglichkeiten erkunden, um die wirkungsvollste Atemtechnik zu finden. Außerdem bewährt es sich, die aktuelle Situation zu unterbrechen. Wer sich mitten in einer Panikattacke befindet, der fühlt sich oftmals hilflos. Aus diesem Grunde sollten Betroffene immer ein paar hilfreiche Mittel mit sich führen. Sehr erfolgreich zeigt sich Kaugummi, Duftöl oder ein erfrischendes Getränk. Wichtig ist am Ende nur, dass man sich aus der Panikattacke befreit und wieder klar sehen kann. Dafür muss die Situation durchbrochen werden. Hier ist es durchaus angebracht ein wenig herumzuprobieren, denn am Ende reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf einzelne Hilfsmittel.

Positives Gegenreden

Eine Panikattacke ist auf eine gewisse Angst zurückzuführen. Aus diesem Grunde gibt es verschiedene Strategien, die darauf abzielen, der Angst entgegenzutreten. Wer Angst hat ohnmächtig zu werden, der sollte sich selbst zureden und versichern, dass rein gar nichts passiert. Diese positive Bestätigung muss mühsam erlernt werden, kann auf Dauer jedoch dabei helfen, dass die Panikattacke schneller wieder abklingt oder im besten Falle gar nicht erst durchbricht. Betroffene müssen sich selbst stärken und lernen die eigenen Ängste realistisch betrachten. Eigene Bestätigung kann innerhalb einer Attacke besonders hilfreich sein. Das Glücksgefühl am Ende ist natürlich ebenfalls überragend. Wer sich selbst ohne fremde Hilfe aus solch einer Situation befreien kann, der befindet sich auf einem guten Weg, plötzliche Angstzustände besser zu meistern oder die Panikattacken ganz hinter sich zu lassen.

 

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