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Depressionen

Wenn die Niedergeschlagenheit der zentrale Punkt im Leben wird und der Alltag so zur Qual wird, dass man denkt alles ist sinnlos

Depressionen

Was sind Depressionen?

Fast jeder kennt die Situation im Berufsleben temporär überfordert zu sein, oder die Niedergeschlagenheit durch familiäre Belastungen zu fühlen. Wenn diese Gefühle sich über längeren Zeitraum in eine Unfähigkeit wandeln, die es nicht weiter ermöglicht, das alltägliche Leben zu bestreiten und die Zukunft nur noch aus düsteren Vorahnungen und Pessimismus besteht, in der man sich selbst wertlos erachtet, so spricht man von einer Depression. Psychologen definieren eine seelische Erkrankung an Depression, wenn dieser Zustand länger anhält und der Mensch aus eigener Kraft nicht in der Lage ist aus dieser Verirrung herauszufinden. Die Depression gilt inzwischen als Volkskrankheit und als die häufigste psychische Erkrankung.

Depressive Erschöpfung

Im Alltag werden wir immer wieder mit Stress und Belastungen konfrontiert, mit denen wir nach kurzzeitigen Erschöpfungszuständen in der Regel aber gut umgehen können. Spricht man von einer Erschöpfungsdepression, ist der Stress und die Belastung ein permanenter Zustand und beides wird übermässig stark empfunden. Konflikte, besonders am Arbeitsplatz, sind von den Betroffenen kaum oder gar nicht zu bewältigen und lösen immer weitere Konflikte aus. Symptomatisch wird eine depressive Erschöpfung begleitet von Kraftlosigkeit, Erschöpfung, Unruhe und Schlafstörungen. Betrachtet man die Symptome, so könnte man meinen es handele sich um ein Burnout Syndrom, doch hier sind weniger die Symptome, als die Ursachen für die Depression relevant. Was hat zu dem andauernden Zustand geführt und welche Ursachen haben diese, meist vielfältigen Ursachen. Weiterhin ist zu betrachten, wie sich die Auslöser gegenseitig potenzieren, um endlich zu einer Erschöpfungsdepression zu führen. Die Depression kann eine typische depressive Episode verbergen, die symptomatisch die Kraftlosigkeit erklärt und als Folge eine Überforderung auslöst.

Postpartale Depression

Die sogenannten „Schwangerschaftsdepressionen“ werden als postpartale Depression / Stimmungskrisen definiert, die Störungen innerhalb der Psyche hervorrufen und in einem zeitlich relevanten Abstand zum Wochenbett nach der Entbindung bei Frauen auftreten. Diese affektiven Zustände beginnen bei einer undefinierten, leichten Traurigkeit und reichen über Depressionen bis hin zu starken psychotischen Erkrankungen. Diagnostisch unterscheidet man der Schwere nach folgende Symptome: Das postpartale Stimmungstief, als leichten, kurzzeitig selbstverschwindenden Verstimmungszustand mit Symptomen, wie Weinen, Traurigkeit und Sorgen. Die postpartale leichte Depression, die bis 1 Jahr nach der Geburt (auch beim Vater) auftreten kann und Symptome wie Energiemangel, Schuldgefühle, Teilnahmslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Tötungsgedanken, sexuelle Unlust, Herzbeschwerden, extreme Reizbarkeit, Schlafstörungen, Ängste und Panikattacken aufweist. Und die sehr schwere postpartale Psychose, die Zwangsgedanken, suizidale Gedanken, Manie, starke Depressionen und Schizophrenie beinhaltet und dringend als Notfall behandelt werden muss.

Burn-Out Syndrom

Eine psychische Krankheit, die sich langsam zur Volkskrankheit entwickelt ist das Burn-Out Syndrom. Abstammend vom englischen „ausbrennen“ redet man dabei von einem Zustand starker emotionaler Erschöpfung und eine enorme Verminderung der persönlichen Leistungsfähigkeit. Die Entstehung beginnt bereits sehr früh mit einer großen Begeisterung und Arbeitsleistung an einer Aufgabe, die im Resultat aber in starker Frustration, Desillusionierung und körperlicher Erschöpfung mündet. Burnout Betroffene leiden oft unter psychosomatischen Erkrankungen, Apathie, Depression und Aggressivität bei einer starken Gefährdung gegenüber Suchtmitteln. Das Burn-Out Syndrom ist bei rein wissenschaftlicher Betrachtung „wenn nur“ eine Depression und wird unter Burnout nicht als Krankheit anerkannt (ICD-10), sondern als „Ausgebranntsein“. Man spricht von geistiger, körperlicher und emotionaler Erschöpfung, die durch Überbelastung, Stress oder verminderter Belastbarkeit, die durch die Arbeit induziert wurde. Typische Symptome sind emotionale Erschöpfung durch starke Anspannung / Stress, Schwäche, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Reizbarkeit.

Hypomanie

Wir alle kennen gesteigerten Leistungsdruck, der uns beruflich auch manchmal großen Spass bereitet, wenn uns die Aufgabe gefällt und wir den Erfolg erwartungsvoll anstreben. Menschen, die an Hypomanie leiden bestreiten ihren Alltag nach Definition der Erkrankung in leicht gehobener Grundstimmung und mit einem gesteigerten Antrieb und Aktivitätendrang. Zunächst scheint dies nicht an die Symptome einer Erkrankung zu erinnern, doch die Hyponamie ist eine psychische Erkrankung die eine abgeschwächte Form der Manie darstellt, wenn sie über 2 Jahre andauert und in der Folge jeweils 4 Tage anhält, besonders aber, wenn sie dem Betroffenen auch soziale Probleme bereiten. In der Folge längerer Aktivitätsphasen folgt sehr oft eine Depression. Beim ständigen Wechsel dieser hyperaktiven Phasen mit depressiven Phase spricht man von einer bipolaren Hypomanie. Statistisch besteht die Möglichkeit das 1-3% der Bevölkerung an einer Hypomanie erkranken. Symptome bei einer Erkrankung sind neben dem starken Antrieb und der starken Aktivität auch eine hohe Risikobereitschaft, starke soziale Kontaktfreudigkeit, längeres Schlafbedürfniss und verminderte oder starke Essgewohnheiten.

Die vorangehenden Texte stellen eine unabhängige Patienteninformation dar, die von uns erarbeitet wurde, um unseren Besuchern und Mitgliedern hochwertige Informationen bereitzustellen und medizinisches Fachwissen verständlich zu veranschaulichen. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Zu weiterführenden Informationen raten wir zur Konsultation eines behandelnden Arztes, bzw. des Hausarztes, denn die hier veröffentlichten Inhalte sind keine ärztliche Beratung und ersetzen auch keine Diagnose oder Therapie.

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