Die Überwindung von Traumata im Berufsleben

Viele Berufsgruppen habe ein erhöhtes Risiko im Laufe ihrer Karriere in eine Situation gebracht zu werden, die unter Umständen eine Traumatisierung und vielleicht sogar eine Posttraumatische Belastungsstörung nach sich ziehen können. Auch die Berufsunfähigkeit steht dann plötzlich als Schlagwort im Raum. Deshalb sind Aufklärung und Prävention der Mitarbeiter das A und O. Am Beispiel der Deutschen Bahn soll erläutert werden, was dies genau für einen Lokführer bedeutet.

Personenschäden

Innerbetrieblich so genannte „Personenschäden“ sind Menschen, die sich in suizidaler Absicht vor einen fahrenden Zug schmeißen. Statistisch gesehen wird jeder Lokführer in Deutschland rund drei Mal während seiner Laufbahn mit einem solchen „Personenschaden“ konfrontiert.
Die Verteilung ist jedoch nicht gerecht und so gibt es sogar Betroffene, die bis zu sieben Springer ertragen mussten – was schließlich in einer Berufsunfähigkeit resultierte.

Vielen jungen Menschen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, ist dieses Berufsrisiko nicht bekannt. Man assoziiert die mögliche Teilhabe am Tod eines Menschen eben eher mit dem Beruf des Polizisten oder Soldaten, nicht aber mit dem des Lokführers. Deshalb wird bei der Deutschen Bahn schon zu Beginn der Ausbildung darauf geachtet, das vorhandene Risiko aufzuweisen und die Mitarbeiter auf den etwaigen Ernstfall vorzubereiten.

Prävention und Therapie

Präventiv werden die Mitarbeiter also dahingehend geschult, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Damit ist nicht nur der Ablauf im Notfall sondern auch der Umgang mit der eigenen Psyche gemeint. Über Symptome von extremem emotionalen Stress wird vorher aufgeklärt und so können diese im Ernstfall sofort identifiziert und ganz anders bewertet werden. Man will so die Hilflosigkeit in des Traumatisierten von vornherein so gering wie möglich halten.

Im Nachhall einer Traumatisierung werden den betroffenen Lokführern Psychologen und Ärzte zur Seite gestellt, die sie in ihrer Regenerationsphase begleiten. Der soziale Rückhalt von Kollegen und Vorgesetzten ist ihnen sicher. Das Auffangnetz der Bahn für ihre Mitarbeiter ist Mittler Weile so gut, dass die meisten nach 10 bis 12 Tagen wieder ihren Dienst antreten können. Für die Zeit dazwischen und danach gilt es, eine gesunde Balance zwischen Ablenkung und Auseinandersetzung zu finden.

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