Die Aversionstherapie gehört zu den Verhaltenstherapien. Ihre Grundlage ist, dass ein Verhalten abgebaut wird, wenn es von unangenehmen Umständen begleitet wird. Wird eine an sich neutrale oder angenehme Situation mit einem solchen Reiz verbunden, verändert sich das Verhalten und das ursprüngliche Verhalten in dieser Situation wird nicht mehr gezeigt. Eingesetzt wird die Methode häufig bei […]

Die Alterssoziologie erforscht sowohl die Lebensformen von Menschen im hohen Alter, als auch ihre Lebensbedingungen, die Wertvorstellungen und sozialen Verhaltensweisen. Zugleich wird die Einstellung zur Jugend sowie der Welt der Erwachsenen erforscht. Durch die demografische Entwicklung, gewinnt die Alterssoziologie zunehmend an Bedeutung in der psychologischen Forschung.

Das Alter Ego bezeichnet gemeinhin ein intensives Verhältnis zweier Personen. Dann ist es oftmals der Fall, dass eine Person für die andere zu einer Identifikationsfigur wird und als Teil der Persönlichkeit empfunden wird. In der Psychologie wird er ähnlich definiert, als zweite Identität oder zweites Ich nämlich. Dieses steht allerdings innerhalb einer gespaltenen Persönlichkeit dem […]

Die Alienation ist das Gefühl, dass Personen fremd sind, obwohl sie in das gewohnte und normale Umfeld der Person gehören. Zugleich wird damit auch die Fremdheit von alltäglichen Situationen bezeichnet, die eine Person empfindet. Allgemein wird dieses Empfinden als Entfremdung zusammengefasst.

Die Algolagnie ist ein sexuelles Lustempfinden. Es tritt vor allem bei Schmerzen auf, die sexuelle Reize darstellen. Daher ist der Begriff vor allem im Masochismus zu finden. Zugleich ist der Begriff auch auf die Anwendung von Gewalt, wie es beim Sadismus der Fall ist, anzuwenden.

Unter dem Begriff Akzeleration wird die beschleunigte körperliche Entwicklung des Menschen verstanden. Die Bezeichnung wird vor allem bezüglich der Körpergröße des Menschen in Industrieländern verwendet, wie diese seit Jahren beobachtbar wird. Die Ursachen der Akzeleration sind nicht geklärt. Vermutet wird allerdings eine günstige Ernährungslage.

Die Analgesie ist die Abschaltung des Schmerzempfindens, ohne dass der Betroffene das Bewusstsein für den Schmerz verliert. Bei der Analgesie handelt sich um einen lebensgefährlichen Zustand, da bei negativer Entwicklung Erkrankungen und schwere Verletzungen nicht erkannt werden können.

Das Analeptikum ist in der Psychologie ein Mittel, das das Nervensystem anregt oder belebt. Analeptika sind von Psychoanaleptika zu unterscheiden, da diese den Kreislauf anregen. Dies ist bei einem Analeptikum nicht der Fall. In höheren Dosen sind sie krampfauslösend und giftig.

Amusie bezeichnet innerhalb der Psychologie die Unfähigkeit trotz intakter Sinnesorgane, Tonfolgen zu hören und wiederzugeben. Die Unfähigkeit bezieht sich dabei allerdings nicht auf die Schallwahrnehmung, die bei der Amusie vollkommen wahrgenommen werden kann.

Amok bezeichnet im psychologischen Sinne nicht die Gewalttat direkt. Vielmehr steht der Begriff für eine vorübergehende Geistesstörung, durch die es dann zu Gewaltakten kommen kann. Als Beispiel für eine derartige Geistesstörung kann der Amoklauf angeführt werden.

Der Altruismus bezeichnet in der Psychologie eine Selbstlosigkeit, die sich sowohl auf das Denken als auch auf das Handeln bezieht. Hierbei muss allerdings zwischen dem Altruismus sowie der Liebe unterschieden werden. Zugleich liegt Altruismus nur dann vor, wenn keine egoistischen Motive und Gedanken hinter der Tat verborgen sind. Einige Schulen gehen davon aus, dass hinter […]

Aphrodisie ist die Basis des Begriffs Aphrodisiakum, das die Lust und den Geschlechtstrieb steigern soll. Daher bezeichnet der Begriff in der Psychologie einen Geschlechtstrieb, der abnorm gesteigert ist. In der höchsten Ausprägung ist der Trieb krankhaft, wie es beispielsweise bei der Sexsucht der Fall ist. In vielen Fällen wird daher eine Therapie notwendig, die den […]

Der Anlehnungstypus stammt aus der Psychologie von Sigmund Freud. Es handelt sich dabei um einen Menschen, der innerhalb einer Paarbeziehung die Tendenz aufzeigt, die nährende Mutter oder der schützende Vater zu sein. Daher ist der Anlehnungstypus das Gegenteil vom narzißtischen Typ, der sein eigenes Idealbild sucht und verfolgt.

Animalismus bezeichnet in der Psychologie die magische und religiöse Verbindung des Menschen mit Tieren. Daher bestimmt der Animalismus auch das Verhalten und zeigt sich in vielfältigen Verbindungen, wie beispielsweise dem Kult eines Volkes. Auch in der westlichen Welt sind Ansätze des Animalismus vorhanden, wie beispielsweise bei der Vorstellung vom König der Tiere. In weiteren Religionen […]

Anima bezeichnet in der Psychologie des Psychologen C.G. Jung das Urbild des Weiblichen. Dieses Urbild trägt jedes Geschlecht in sich und bestimmt nach der Theorie des Psychologen auch die Partnerwahl. Zugleich ist das unbewusste Bild auch in Phantasien sowie Träumen wirksam. Das Anima verfügt sowohl über positive als auch negative Vorstellungen.

Anankasmus ist ein Begriff aus der Psychologie. Er bezeichnet die Tendenz eines Menschen, sich zwanghaft zu verhalten respektive zwanghaft Gedanken zu verfolgen. Zugleich ist auch das Erleben zwanghaft ausgerichtet. Das Verhalten ist typisch für zwangsneurotische Problematiken, die ein Mensch während seines Lebens erworben hat und die therapiert werden können. Die Probleme sind dabei aus dem […]

Die Athymie bezeichnet in der Psychologie die Gefühlsarmut oder Gefühllosigkeit eines Menschen. Sie äußert sich immer in realen Situationen, wobei die Möglichkeit der Willenshandlung erhalten bleibt. Emotionale Situationen rufen bei einem betroffenen Menschen keine Gefühle hervor, obwohl bei gesunden Menschen immer eine starke Gefühlsregung ausgelöst wird. Die Athymie ist immer als Zeichen einer Erkrankung zu […]

Der Atavismus ist der Rückfall zu Merkmalen oder Verhaltensweisen, die stammesgeschichtlich vorkamen, inzwischen aber nur noch vermindert anzutreffen sind. Daher handelt es sich um einen genetischen Defekt. Ein Beispiel hierfür ist eine extreme Körperbehaarung.

Die Assimilation ist die Fähigkeit eines Individuums, Umweltreize und Bedingungen aufzunehmen und sie dann in das eigene Schema oder System zu integrieren. Daher kann die Assimilation auch als Anpassung oder Angleichung beschrieben werden. Es handelt sich daher um einen zentralen Begriff, der auch das Überleben des Individuums sichert. Ohne Assimilation ist es nicht in der […]

Askese bezeichnet die Enthaltsamkeit und den Verzicht auf Genüsse sinnlicher Natur. Die Ursprünge der Askese sind in religiösen und kultischen Bräuchen zu sehen. In der Moderne bedeutet Askese Konsumverzicht und ein „einfaches“, bescheidenes Leben zu führen. Allerdings können auch narzißtische Motive zugrunde liegen sowie eine sparsame Lebensweise, die durch äußere Einflüsse zwingend sind.

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