Unter dem Begriff Adipositas wird eine Vermehrung des Körperfettes verstanden. In der Regel entsteht die Fettleibigkeit durch eine zu hohe Kalorienzufuhr im Verhältnis zum Körpergewicht. Grundsätzlich verbrennt der Körper nur die Anzahl an Kalorien, die er zur Erhaltung seines Körpergewichts benötigt. Wenn er mehr Kalorien erhält, als der Körper verbraucht, dann lagert er die überschüssige Energie in Form von Fett in den Depots ab. Eine Ausnahme bildet hierbei das Eiweiß, das im Körper als Baustoff Verwendung findet. Wenn jener hingegen zu wenig Energie bekommt, dann entnimmt er Fett aus den Depots und stellt sie für die Energiegewinnung zur Verfügung. Im Normalfall soll immer ein Ausgleich zwischen Fettaufbau und Fettabbau vorhanden sein. Wird ein Energieüberschuss beibehalten, dann nimmt der Körper zu. Grundlage für die Beurteilung einer Fettleibigkeit kann sowohl die Broca-Formen als auch der Body-Mass-Index (BMI) sein. Adipositas kann allerdings auch entstehen, wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert. Dies ist beispielweise bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder Morbus Cushing der Fall. Adipositas kann eine Vergrößerung und eine ungenügende Leistung des Herzens zur Folge haben. Hieraus resultiert Atemnot, ein beschleunigter Puls und Wassereinlagerungen in der Knöchelgegend. Der Blutdruck ist erhöht, Gelenke und Bänder werden extrem belastet. Häufig kommt es begleitend zu einer Diabetes und die Blutfette sind erhöht. Leberverfettung und Gallensteine sind häufig vorhanden. Darüber hinaus kann es zu Nierenerkrankungen und Gicht kommen. Die Therapie besteht in einer Gewichtsreduktion. Nebenher sollte eine psychotherapeutische Begleitbehandlung erfolgen.

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