Stress ist eine Fehlanpassung an die Anforderungen, denen wir täglich gegenüberstehen. Der Körper verfügt allerdings über eine Anpassungsenergie. Sie ermöglicht die Konfrontation mit Anforderungen, die Stressreaktionen auslösen. Diese verlangen ein hohes Maß an Energie. Sind die Belastungen zu hoch, dann kann sich der Einzelne nicht mehr damit arrangieren. Die Folge davon ist, dass jede Belastung zu negativem Stress führt. Auch kleinste Beanspruchungen können in diesem Fall zu einer Überforderung werden. Der Körper reagiert darauf mit Stresssymptomen. Die Anpassungsenergie sorgt dafür, dass diese Belastungen tatsächlich gemeistert werden können. Um sie aufbauen zu können, müssen verschiedene Strategien zur Stressbewältigung erlernt und umgesetzt werden. Insgesamt müssen die Stressoren vermindert werden. Körperliche Betätigung sorgt für einen Ausgleich der Stressbelastung. Zugleich müssen die Erholungsphasen bewusst in die Arbeitszeit integriert werden. War der Tag sehr belastend, dann muss ein Ausgleich vorhanden sein. Die Herstellung der Anpassungsenergie erfolgt nicht passiv, sondern ist ein aktiver Prozess. Er erfolgt immer auf den drei Ebenen: Körper, Gedanken und Verhalten.

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