Bei der Artikulationsstörung liegen übliche sprachliche Fähigkeiten vor. Darüber hinaus befindet sich das Intelligenzniveau im Normalbereich. Allerdings ist die Artikulation (Aussprache) gestört. Es kommt zu einer Verzögerung im Erwerb von sprachlichen Lauten. Darüber hinaus setzen Auslassungen oder Verzerrungen ein. In vielen Fällen werden sprachlich richtige Laute durch andere ersetzt oder die Reihenfolge derer wird vertauscht. Die Störungen müssen immer von entwicklungsbedingten Besonderheiten und Durchgangsstadien abgegrenzt werden. Zu beachten ist ferner, dass sich sekundär zu der Artikulationsstörung weitere Ausprägungen, wie Lese- und Rechtschreibschwächen, entwickeln können. Darüber hinaus kommen sekundär oft Störungen im sozialen Bereich, im Verhalten oder im emotionalen Bereich vor. Die Therapie besteht in einer logopädischen Behandlung, die intensiv und in kurzen Intervallen erfolgen muss. Darüber hinaus kann bei weiteren Befunden eine motopädische oder heilpädagogische Behandlung erfolgen.

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