Das Autogene Training ist eine Methode, die zur vegetativen Entspannung eingesetzt wird. Es wird durch Autosuggestionen ein entspannter Zustand erreicht. Die Grundstufe kann selbstständig erlernt werden. Die Techniken sind einfach und der Ablauf ist genau festgelegt. Die Oberstufe ist eine Wachtraumtechnik, die relativ schwer zu erlernen ist. Bedingt durch die Entspannung beugt Autogenes Training Stress vor und kann bei Angst begleitend zu einer Verhaltenstherapie eingesetzt werden. Die Grundübungen der Methode bestehen aus einer Schwereübung mit Beeinflussung der willkürlichen Muskulatur. Darüber hinaus sind Wärme-, Atem-, Bauch- und Kopfübungen Standardübungen, die immer in einer zeitlichen Abfolge trainiert werden. Die Entspannung des Gesichts und die Wiederherstellung der Spannung beenden die Übungen. Autogenes Training wirkt durch die Abläufe bereits durch ihre Grundtechniken auf den gesamten Körper. Bedingt durch die Einfachheit können auch Kinder Autogenes Training in der Grundstufe betreiben. Allerdings ist hier immer eine Anleitung erforderlich. Zugleich ist nicht jedes Kind in der Lage die Entspannung über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Vor allem bestimmte Erkrankungen wie ADHS können dazu führen, dass die Methode nicht funktional ist. Die Methode basiert auf anderen Grundsätzen, wie beispielsweise die Progressive Muskelentspannung. Bei dieser Methode wird ein Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung durchgeführt.

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