Baldrian wird vor allem bei Schlafstörungen eingesetzt. Die medizinische Anwendung ist bis ins Altertum nachweisbar. Allerdings wurden zu dieser Zeit vollkommen andere Beschwerden behandelt. Asthma, Sehschwäche oder Würmer sind nur einige der Erkrankungen gegen die die Pflanze eingesetzt wurde. Für die Herstellung wird sie in großen Kulturen angelegt. Geerntet wird Baldrian kurz vor September. Verwendung findet vor allem die Wurzel. Der gewünschte Extrakt wird mit Alkohol extrahiert. Leitsubstanz des Baldrians sind die Valerensäuren. Sie wirken dämpfend, muskelrelaxierend und krampflösend. Der Wirkstoff hemmt den Abbau des Neurotransmitters Gammaaminobuttersäure im Gehirn, sowie dessen Wiederaufnahme in die Synapsen, wodurch die Erregbarkeit des Nervensystems vermindert wird. Während nicht genau bestimmt ist, welcher Inhaltsstoff genau dafür verantwortlich ist, kann allerdings gesagt werden, dass die Gesamtwirkung durch die Kombination der Wirkstoffe auftritt. Insgesamt ist die Wirkweise des Baldrians mit der von synthetischen Präparaten vergleichbar.

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