Eine Beziehung ist immer als ein Verhältnis von zwei Elementen innerhalb eines Systems definiert. Im sozialen Bereich gibt es viele verschiedene Beziehungen. Beispiele hierfür sind die Eltern-Kind-Beziehung, freundschaftliche Beziehungen, Liebesbeziehungen, geschäftliche Partnerschaften und noch einige mehr. Innerhalb dieser gelten Regeln und Grundlagen, die für einen großen Kreis an Elementen gültig sind. Jeder Mensch hat deshalb mehrere Beziehungen zu anderen Personen, die sehr unterschiedlicher Natur sein können und deshalb sehr differenziert gestaltet werden. Eine Beziehungsstörung liegt vor, wenn stark von den Regeln und Grundlagen abgewichen wird. Allerdings beschreibt der Begriff hier die negativ ausgestaltete Abweichung. Eine Beziehung bleibt nach wie vor bestehen, wobei allerdings keine Bindung mehr spürbar ist. Störungen sind sehr oft im psychologischen Bereich zu finden. Sie treten häufig bei Psychosen und Neurosen auf. Die Beziehung zwischen dem Betroffenen und anderen Personen weicht stark von den als normal anzunehmenden Strukturen ab. Daneben ist die Beziehungsstörung häufig bei geistigen und seelischen Behinderungen wie dem Autismus zu finden. Sie können darüber hinaus nach traumatischen Erlebnissen als Folge der Ereignisse auftreten. Eine Beziehungsstörung kann sich sowohl auf einzelne Bereiche wie auch auf alle Formen der Beziehung erstrecken. Eine Therapie der Störung gibt es nicht. Vielmehr müssen die Ursachen behandelt werden.

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