Die Binge-Eating-Störung beschreibt eine Form der Essattacken. Hierbei werden innerhalb von kurzer Zeit viele Lebensmittel aufgenommen. Das Konsumverhalten erscheint in dieser Zeit unkontrollierbar. Jene Nahrungsmittel weisen einen großen Anteil an Kohlenhydraten und Fetten auf. Mineralstoffe, Vitamine und andere lebenswichtige Stoffe werden allerdings nicht konsumiert. Ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung sind von dieser Störung betroffen. Durch die Essattacken sind viele Betroffene übergewichtig. Allerdings ist dies kein primäres Symptom. Vielmehr gibt es zahlreiche Erkrankte, die ein normales Körpergewicht aufweisen. Die Binge-Eating-Störung ist kein Problem, das erst in der Pubertät auftritt. Vielmehr können bereits Kinder unter dieser Störung leiden. Bedingt durch ein daraus resultierendes Übergewicht kommt es häufig zu Hänseleien, die schließlich zu weiteren Essattacken führen. Die Zufuhr der Lebensmittel sorgt für eine vermehrte Ausschüttung von Hormonen, die einen positiven Effekt im Gehirn erzielen. Während hauptsächlich Frauen an Bulimie oder Magersucht erkranken, tritt diese Störung auch vielfach bei Männern auf. Von einer Krankheit wird allerdings erst gesprochen, wenn die Attacken an zwei Tagen wöchentlich über einen Zeitraum von einem halben Jahr auftreten. Häufig werden jene aus Scham oder Schuldgefühlen heraus heimlich ausgelebt. Das Umfeld kann deshalb über eine lange Zeit keine Kenntnis über die Erkrankung haben. Die Binge-Eating-Störung wird durch Verhaltenstherapien behandelt, wobei auch Selbsthilfeprogramme bereits gute Ergebnisse erzielen. Der Inhalt der Website www.vistano-portal.com dient der Information interessierter Besucher. Wir weisen darauf hin, dass die Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie sind zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet. Es ist immer ein Facharzt zu Rate zu ziehen.

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