Der in der Psychologie verwendete Begriff Black-Box beschreibt einen Teil eines informationsverarbeitenden Systems. Dieses System kann auch als Lebewesen verstanden werden, das Informationen aus der Umwelt aufnimmt und Signale zurück an diese sendet. Was allerdings die inneren Vorgänge des Menschen respektive der Black-Box betrifft, liegen die Erkenntnisse noch ziemlich um Dunkeln. Dieser unbekannte Teil ist die eigentliche Black-Box. Im frühen Behaviorismus wurde der Lernende als Black Box (schwarzer Kasten, unerforschtes Gebiet) betrachtet, dessen Motivation, Denken, Kreativität und dessen Erinnerungen sowie Erfahrungen als einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht zugänglich galten. Inzwischen sind bildgebende Verfahren vorhanden, die einen Einblick in die Vorgänge während der Reizaufnahme geben. Daher wird die Black-Box beim Menschen derzeit immer kleiner, da die unbekannten Anteile ständig sinken.

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