Das Coaching dient zur Festlegung von Zielen. Darüber hinaus ist sie ein Mittel, um die dafür möglichen Wege erkenntlich zu machen, und die Richtung der Zielerreichung festzulegen. Die Klienten werden hierbei begleitet und zu einer Reflexion der eigenen Möglichkeiten angeregt. Insgesamt lässt sich das direktive und das nicht-direktive Verfahren unterscheiden. Die direktive Methode wird vorwiegend in den USA eingesetzt. Das Verfahren besteht aus einer direkten Handlungsanweisung des Coaches, die auf den Erkenntnissen der Gespräche mit dem Klienten basiert. Das nicht-direktive Verfahren wird hauptsächlich in Europa angewendet. Im Vordergrund steht hierbei, dass der Klient die Ziele selbst definiert und mit dem Coach gemeinsam den Weg zur Zielerreichung erarbeitet. Beide Stilrichtungen werden in der Praxis häufig miteinander kombiniert. Grundlage ist immer ein Problem, das gelöst werden muss. Es kann in verschiedenen Bereichen gesucht werden. In den meisten Fällen handelt es sich um ein berufliches Problem. Durch die Gespräche mit dem Klienten werden die Probleme und Ziele hinterfragt. Gerade bei schweren und unrealistischen Zielen kann das Motiv für die Zielsetzung auch auf einem anderen und leichteren Weg erreicht werden. Wenn die Ziele dann genau festgelegt wurden, werden Ressourcen ausfindig gemacht, die sowohl in der Person des Klienten wie auch außerhalb liegen können. Sie werden dann miteinander in sinnvoller Weise kombiniert, so dass ein möglicher Weg zur Zielerreichung konstruiert wird. Das Coaching setzt auch immer eine Überprüfung voraus, ob der ursprüngliche Plan eingehalten wird oder eingehalten werden kann. In vielen Fällen muss eine Veränderung des Weges erfolgen, so dass das Ziel erreicht werden kann. Eine Sonderform ist das systemische Coaching, bei dem die einzelnen Mitglieder der Gruppe als Experten für ein Problem gesehen werden. Deshalb werden die Ziellösungen innerhalb der Gruppe gesucht.

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