Denkprogramme sind Strukturen und Schemata in gedanklicher Hinsicht, die immer in der gleichen Weise ablaufen. In vielen Fällen sind sie bereits automatisiert und werden nicht mehr bewusst wahrgenommen. Jene können sehr schnell ablaufen und Reaktionen hervorrufen, die reflexartig sind. Sie beeinflussen das Verhalten eines Individuums in einer ganz speziellen Situation. Darüber hinaus haben Denkprogramme auf weitere psychische Funktionen Einfluss, wie beispielsweise auf das Selbstbewusstsein. Gerade in der Wahrnehmung verändern sie die Selektion der eingehenden Reize und deren Bewertung. Die Denkprogramme spielen vor allem in der Entstehung von Angsterkrankungen eine wichtige Rolle. Hier halten sie den Keislauf der Angst aufrecht. Sie sind dann vollständig auf die Angst und dessen Objekt ausgerichtet. Aber auch in Bereichen des täglichen Lebens lassen sich – auch bei gesunden Menschen – solche Programme finden.

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