Die Depersonalisation ist ein Symptom für eine psychische Störung oder Krankheit. Empfindungen, Gedanken, Wahrnehmung und Handlungen werden nicht mehr der eigenen Person zugeschrieben. Das Individuum verliert sein Selbst-Sein. In vielen Fällen handelt es sich lediglich um einen vorübergehenden Zustand. Es tritt beispielsweise nach einer extremen Belastung oder Überbeanspruchung auf, weshalb die Depersonalisation auch ein Bestandteil der Angst sein kann. In diesen Situationen gehört das Phänomen noch in den Normalbereich und wird von den meisten Menschen im Verlauf des Lebens mindestens einmal erlebt. Krankhaften Charakter erhält das Symptom allerdings in Zusammenhang mit Psychosen wie der Schizophrenie. Hier handelt es sich nicht mehr um ein vorübergehendes Symptom, sondern um einen langanhaltenden Zustand.

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