Depressive Erkrankungen sind seelische Verstimmungen. Sie sind gekennzeichnet durch eine traurige Grundstimmung, die häufig mit Hoffnungslosigkeit kombiniert ist. Zudem ist der Antrieb gehemmt, so dass die Betroffenen kein Interesse für ihre Umgebung zeigen. Sie sind unfähig Entscheidungen zu treffen und sind darüber hinaus ständig müde. Ihr Denken ist verlangsamt. Gleiches gilt auch für ihre Bewegungen. Häufig leiden sie unter Schlaflosigkeit und essen nur noch wenig, da sie keinen Appetit haben. In vielen Fällen ist eine Suizidgefahr vorhanden. Die Erkrankungen können in unterschiedliche Arten eingeteilt werden. Eine bekannte Form ist die endogene Depression, die ohne äußerlich sichtbare Ursache auftritt. Somatogene Depressionen hingegen haben eine körperliche Ursache. Die psychogene oder auch reaktive Form wird schließlich durch psychische Belastungen ausgelöst. Die Problematik kann darüber hinaus auch als Begleitung weiterer psychischer Erkrankungen auftreten. Die neurotische Depression ist im eigentlichen Sinn keine Erkrankung. Es handelt sich dabei um eine Fehlentwicklung der Persönlichkeit, so dass sie viel mehr eine Persönlichkeitsstörung darstellt. In schweren Fällen werden depressive Erkrankungen medikamentös mit Antidepressiva behandelt. Dies gilt vor allem für endogene Depressionen. Darüber hinaus können verschiedene Psychotherapien angewendet werden. Liegen körperliche Gründe vor, dann müssen diese behandelt werden.

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