Die Desintegration beschreibt die Auflösung eines Ganzen. In der Psychologie wird daher unter Desintegration der Zerfall jener Faktoren verstanden, die für das Individuum bestimmend sind. Der Betroffene fühlt sich daher nicht mehr als Ganzheit, sondern verspürt die Ahnung, dass bestimmte Teile seiner selbst nicht mehr ihm zugehörig sind. Beispielsweise können bei Erkrankungen wie der Schizophrenie die Gedanken als von einer fremden Macht eingegeben empfunden werden. Sie werden dann nicht mehr als Bestandteil der eigenen Person gesehen, sondern einer anderen Person zugeordnet, obwohl sie von der Person selbst gedacht werden.

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