Was ist der Diplom-Psychologe? Der Diplom-Psychologe ist eine staatlich geschützte Berufsbezeichnung. Sie darf nur von Personen verwendet werden, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen können und somit fachlich ausgebildet sind. Ein angehöriger des Berufsstands „Dipl. Psychologe“ kann sowohl in der Forschung wie auch in der praktischen Psychologie tätig sein. Gegenstand seines Berufsbildes ist das menschliche Verhalten sowie die seelischen Prozesse des Menschen. Daher gehören sowohl die bewussten wie auch die unbewussten Anteile des Menschen zum Gegenstand der Ausbildung. Die Wissenschaft basiert dabei auf empirischen Grundlagen, wobei auch hypothetische Annahmen über die Funktionen des Menschen vorhanden sind. Wichtige Gebiete sind die Erforschung der Gefühle, Motivationen, Kognitionen sowie der Sprache sowie die Veränderung von psychischen Vorgängen unter verschiedenen Einflüssen. Zugleich wird auch die Persönlichkeit und ihre Strukturen, die Interaktion zwischen Individuen sowie die Interaktion mit der Umwelt erforscht. Aufgrund des Umfangs der Gebiete ergeben sich vielzählige spezielle Bereiche der Psychologie, wie die Arbeitspsychologie, die Persönlichkeitspsychologie, die Kommunikationspsychologie, die klinische Psychologie und weitere Gebiete. Spezialisierung und Ausbildung zum Therapeuten Diplom-Psychologen sind in der Regel auf ein bestimmtes Tätigkeitsgebiet innerhalb der Wissenschaft spezialisiert. Nicht jeder Diplom-Psychologe darf daher Personen therapieren. Um die Erlaubnis zu erhalten, muss der Behandler eine Therapieform erlernt haben. Die Ausbildungen dauern in der Regel mehrere Jahre. Neben der Verhaltenstherapie ist eine weitere große Gruppe, die zur Behandlung eingesetzt wird die Gesprächstherapie. Innerhalb dieser beiden Formen sind vielzählige Ansätze vorhanden, von denen allerdings nicht alle von den Krankenkassen anerkannt sind. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann ein Diplom-Psychologe die Kassenzulassung beantragen und dann direkt mit der Krankenversicherung abrechnen. Allerdings gibt es für den Berufsstand noch eine weitere Möglichkeit zur Ausübung der Heilkunde. Sobald er im Studium 4.000 Stunden absolviert hat, besteht die Möglichkeit, eine Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz zu erhalten. Hierfür muss ein Antrag gestellt werden. Eine Prüfung muss nicht absolviert werden, so dass ein einfacher Antrag genügt. Zugleich ist er nicht gezwungen, eine Therapieform vollständig zu erlernen, so dass nur das Wissen des Studiums als Grundlage der Tätigkeit dient. Allerdings kann der Behandelnde in diesem Fall keine Kassenzulassung erhalten und wird anderen Heilpraktikern für Psychotherapie gleichgestellt, die kein Studium absolviert haben. Möglichkeiten des Therapeuten Unabhängig von der Form der Tätigkeit, darf der Therapeut keine Medikamente verordnen. Psychische Erkrankungen wie Schizophrenien und andere Psychosen können daher nicht behandelt werden. Dies steht nur ausgebildeten Ärzten mit der Berufsbezeichnung Psychiater zu. In vielen Kliniken werden Diplom-Psychologen allerdings begleitend in der Therapie solcher Erkrankungen eingesetzt. Hierfür müssen die Voraussetzungen für die Kassenzulassung erfüllt sein. Die Arbeit des Therapeuten beschränkt sich in der eigenen Praxis daher vorwiegend auf die Therapie bei Neurosen und anderen Erkrankungen. Kurzgefasst: Diplom PsychologeDer Diplom Psychologe absolvierte ein Studium der Psychologie. Daher handelt es sich um eine Person, die sich mit dem menschlichen Verhalten und Erleben beschäftigt. Auch die Entwicklung des Menschen und die inneren und äußeren Einflüsse auf das Verhalten und Erleben gehört in die Arbeit des Wissenschaftlers. Daher ist der Diplom Psychologe ein kompetenter Begleiter in allen Fragen rund um das Verhalten und die Problembewältigung des Menschen. PsychologeEin Psychologe ist ein empirischer Wissenschaftler, der sich mit dem Erleben, dem Verhalten sowie der Entwicklung des Menschen befasst. Auch die Einflüsse auf den Menschen sind daher Gegenstand dieses Wissensgebietes. Der Psychologe hilft Personen bei der Bewältigung persönlicher Probleme und bei psychischen Störungen und Belastungen. Zudem ermöglicht er die freie Entfaltung der eigenen Person sowie die Verwirklichung des Selbst. PsychologinDie Psychologin studierte das menschliche Verhalten sowie sein Erleben und seine Entwicklung während des Lebens. Daher besteht die Aufgabe der Psychologin nicht nur aus der Therapie psychischer Erkrankungen. Auch alle weiteren Bereiche des Lebens sind ein Gegenstand ihrer Arbeit. Daher ermöglicht der Berufsstand eine umfassende Beratung bei allen persönlichen und alltäglichen Problemen und trägt damit zu einem erfüllten Leben bei.

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