Disstress ist schädlicher Stress. Er übersteigt die Freisetzung von Energien, die für eine normale Aktivierung notwendig sind. Daraus resultiert eine Überforderung und Überlastung des Individuums. Die Situation wird als unbefriedigend, ärgerlich oder bedrohlich wahrgenommen. Darüber hinaus können sich körperliche Symptome wie Kopfschmerzen und Ähnliches entwickeln. Wird der Disstress über einen langen Zeitraum aufrechterhalten, dann entsteht ein Burnout-Syndrom. Grundlage dafür sind innere und äußere Reize, die als Stressoren bezeichnet werden. Sie mobilisieren Energien, die dann in Handlungen münden. Während bei Eustress – dem guten Stress – die Energien auf die Tätigkeit konzentriert werden, werden sie an dieser Stelle als Vorbereitung auf die beiden Reaktionsmöglichkeiten des Stresses umgeleitet. Sie bestehen aus Flucht oder Kampf. Bei diesen Reaktionen werden die Energien abgebaut. Danach muss eine Erholungsphase beginnen, so dass die Energien wieder aufgebaut werden können. Ist die Regenerationsphase dauerhaft zu kurz, so kommt es zu typischen körperlichen und psychischen Symptomen, die als Burnout bezeichnet werden

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