Die Drogenberatung verfolgt immer das Ziel, den Betroffenen einer Therapie zuzuführen. Dies ist allerdings meistens nicht sofort möglich. Daher versuchen die Berater zunächst, die Folgen der Sucht zu vermindern. Dadurch soll dem Betroffenen ein relativ normales Leben ermöglicht werden. Neben praktischen Hilfsmitteln werden auch Tagesstrukturierungen und andere Maßnahmen mit ihm ausgearbeitet. Daneben hat die Drogenberatung auch eine präventive Funktion. Die Sucht soll daher möglichst bereits im Vorfeld verhindert werden. Deshalb können die Beratungsleistungen auch beansprucht werden, wenn viele Indikatoren vorhanden sind, die eine zukünftige Suchtentwicklung begünstigen würden. Grundsätzlich kann die Beratung nicht nur von den Süchtigen selbst, sondern auch von ihren Angehörigen beansprucht werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Beratung dann auf den Möglichkeiten, wie dem Süchtigen geholfen werden kann. Die Beratung erfolgt dabei immer durch qualifiziertes Personal. Das Team besteht häufig aus einer Mischung verschiedener Berufe. Daher sind in den Beratungsstellen sowohl Sozialpädagogen wie auch Psychologen und andere Berufe zu finden, die auf diese Beratungen spezialisiert sind.

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