Die Drogensucht besteht aus einem starken Verlangen nach einer Substanz. Dabei handelt es sich in der Regel um illegale Stoffe, die nicht frei zugänglich sind. Allerdings können auch Alkohol und Tabak diesem Begriff zugeordnet werden, so dass die Bezeichnung nicht scharf umrissen ist. Die Ursachen für die Entwicklung der Sucht sind sowohl genetisch wie auch durch die Lebensgeschichte des Betroffenen begründet. Innerhalb einiger psychologischer Richtungen wird davon ausgegangen, dass sich die Sucht auf Grund des Wunsches nach einer Flucht vor der Realität entwickelt. Häufig sind die Betroffenen traumatisiert oder entwickelten neurotische Anzeichen. Eine entscheidende Rolle spielen auch sozio-ökonomische Faktoren. Symptomatisch kommt es zu einer Steigerung der konsumierten Menge. Dies ist die Folge einer Gewöhnung des Organismus. Soll der gewünschte Zustand erreicht werden, muss daher wesentlich mehr konsumiert werden. Darüber hinaus ist der Betroffene nicht in der Lage seinen Konsum zu kontrollieren. Nimmt er den Stoff nicht zu sich, entwickeln sich Entzugssymptome. Daneben vernachlässigen die Süchtigen ihre Lebensaktivitäten und isolieren sich. Hinzu kommen noch körperliche und psychische Folgen, die von der Substanz verursacht werden. Grundsätzlich muss die Behandlung stationär erfolgen. Der Suchtstoff darf nicht mehr konsumiert werden. In einigen Fällen muss die Menge auch langsam reduziert werden, da die körperlichen Folgen ansonsten zu stark wären. Neben der Entgiftung muss eine Verhaltenstherapie durchgeführt werden. Diese hat zum Ziel, dass der Süchtige lernt, ohne den Stoff zu leben.

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