Die Ehe ist eine Verbindung, die in der Regel zwischen Mann und Frau geschlossen wird. Inzwischen sind für homosexuelle Verbindungen ähnliche Einrichtungen vorhanden, die sich allerdings noch immer rechtlich von der Ehe unterscheiden. Die Verbindung führt zu Rechten und Pflichten, die nicht von den Individuen abhängig sind, sondern vielmehr auch durch den gesellschaftlichen und den gesetzlichen Rahmen festgelegt werden. Innerhalb der Gemeinschaft gelten zudem weitere Regeln, die sowohl offen – wie beispielsweise In Form von Eheverträgen – wie auch als stille Vereinbarungen bestehen können. Die Ehe ist dadurch gekennzeichnet, dass die Partner in der Regel eine Arbeitsteilung einhalten, die sich nach der Anzahl der Kinder, der sozialen Herkunft oder anderen Umständen richten. Diese Teilung ist nicht immer offensichtlich, sondern findet häufig automatisch statt, ohne dass die Rollen explizit festgelegt werden. Zugleich wird der Stand der Nachkommenschaft durch die Institution der Ehe geregelt sowie die Besitzverteilung. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen sind verschiedene Formen vorhanden. Neben der klassischen Großfamilie sind auch Kleinfamilien üblich. Zudem sind verschiedene weitere Möglichkeiten bekannt. Aufgrund der Regelungen sind auch Ausschlüsse vorhanden, wie die Heirat naher Verwandte. Diese Regeln sind meistens von den gesellschaftlichen Normen abgeleitet und im Gesetz verankert. Grundlage der Ehe bilden meistens die religiösen Ansichten, die eine Gesellschaft prägen. Zwar wollen europäische Staaten eine Trennung der Bereiche Religion und Staat erreichen. Da die gesellschaftlichen Normen allerdings durch die religiösen Ansichten festgelegt werden, ist dies nicht vollständig übertragbar. Innerhalb der Gemeinschaft gelten die normalen Regeln der Gruppenbildung. Hierfür ist die Kommunikation entscheidend. Zudem dominieren zu Beginn der Beziehung die hormonellen Einflüsse. Diese nehmen im Verlauf ab und sind nach spätestens zwei Jahren vollständig verschwunden. Die Beziehung benötigt dann eine andere Basis, die in der westlichen Gesellschaft häufig als Liebe bezeichnet wird, die im Gegensatz zum Verliebtsein der Anfangszeit steht.

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