Die Eifersucht ist ein Gefühl des Misstrauens. Es entsteht immer durch einen Besitzanspruch einer Person gegenüber einer anderen Person. Bei dieser Gefühlslage besteht die Befürchtung, dass der Partner sich abwendet, um sich einer dritten Person zuzuwenden. In der Regel ist diese Gefühlsregung mit der Liebe verbunden. Hierbei handelt es sich um eine innige Zuneigung, die mit dem Wunsch der Vereinigung einhergeht. Darüber hinaus fördert sie ein Besitzanspruchsdenken. Die Intensität der Eifersucht kann verschiedene Ausprägungen beinhalten. Abzugrenzen von der normalen Intensität ist die krankhaft übersteigerte Eifersucht. Sie muss therapeutisch behandelt werden. Darüber hinaus können bei einer krankhaften Übersteigerung Straftaten verwirklicht werden. Das Gefühl kann auch durch die Projektion der eigenen Unzufriedenheit und eigener Wünsche nach Freiheit sein. In vielen Fällen kommt es bei einer krankhaften Übersteigerung zu der Vorstellung, ohne den Partner nicht leben zu können. Oftmals ist der Auslöser eine Existenznot, die in der Kindheit auftrat.

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