Die Entspannung stellt das Gegenteil von Stress dar. Sie wirkt sich auf drei Ebenen aus. Im wesentlichen handelt es sich um die Gedanken-, die Körper- und die Verhaltensebene. Entspannung ist wichtig, damit sich der Körper erholen kann und neue Energie bereit gestellt wird. Entspannungsübungen sind daher ein wichtiger Faktor für die Bewältigung von Angst und Stress. Sie ist immer durch eine Balance gekennzeichnet. Viele Übungen lassen sich auf eine gezielte Ent- und Anspannung reduzieren. Dabei werden wichtige Fähigkeiten gefördert. Um einen gezielten Abbau von Spannung zu erreichen, muss bewusst innegehalten werden. Darüber hinaus wird die Achtsamkeit gelenkt und es entsteht eine Gelassenheit. Die Erregung wird reduziert, das Bewusstsein wird erweitert. Vegetative Fehlsteuerungen können gezielt abgebaut werden. Insgesamt kann Entspannung als zentralnervöse Aktivität des Sympathikus und Anhebung des Gegenspielers im Nervensystem definiert werden. Während der Sympathikus erregend wirkt, ist der Paraympathikus – so der Name des Gegenspielers – in Ruhe- und Erholungszuständen aktiv.

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