Entspannungsübungen werden zum Abbau von Stress eingesetzt. Darüber hinaus sind sie in vielen Fällen Bestandteil einer Verhaltenstherapie. Die Übungen setzen immer auf der körperlichen Ebene an und sollen deshalb Körperfunktionen beeinflussen. Stress verursacht immer eine Anspannung, die durch die Übungen gelöst werden soll. Darüber hinaus können Körperfunktionen wie Herzschlag und Atmung durch die Übungen positiv beeinflusst werden. Da gerade in diesem Bereich starke Symptome bei Angst und Stress zu finden sind, können diese damit abgebaut werden. Die Übungen setzen alle am sympathischen und parasympathischen Nervensystem an. Der Sympathikus wird bei der Stressreaktion durch Hormone angeregt. Dadurch werden die Erregungszustände ausgelöst, die sich durch eine Steigerung des Herzschlags und der Atmung, durch Schwitzen der Hände und Ähnliches äußern. Der Gegenspieler des Sympathikus – der Parasympathikus – gleicht in dieser Zeit die Funktion des Sympathikus nicht aus. Durch die Übungen wird nur der Parasympathikus angeregt, wodurch eine Hemmung des Sympathikus erreicht wird. Durch diesen Ausgleich vermindern sich die körperlichen Stresssymptome. Herzschlag und Atmung normalisieren sich, das Schwitzen der Hände hört auf.

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