Die Erziehungsberatung ist im wesentlichen eine Unterstützung der Erziehungsarbeit. Der Support erfolgt hierbei durch fachlich geschultes Personal. In vielen Fällen können diese Personen einen wissenschaftlichen Hintergrund nachweisen. Angewendet wird die Beratung bei Schwierigkeiten in der Erziehung und bei Fehlentwicklungen, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Die Erziehungsberatung kann sowohl in speziellen Einrichtungen, wie auch im Haushalt der Erziehenden erfolgen. Getragen werden die Beratungsstellen und -angebote meistens von Gemeinden, Kreisverwaltungen, Kirchen und gemeinnützigen Vereinen. Inzwischen haben sich auch Angebote von freiberuflichen Beratern etabliert sowie Angebote, die von privaten Wirtschaftsunternehmen stammen. Grundlage der Beratung ist immer eine Diagnostik, bei der die Ursachen der Störungen genau identifiziert werden. Aufgrund dieser Daten können dann individuellen Maßnahmen erfolgen. In vielen Fällen bestehen die Maßnahmen aus einer Hilfe zur Selbsthilfe. Allerdings kommen auch therapeutische Angebote sowie Erziehungshilfen durch das Jugendamt und andere Maßnahmen als Möglichkeit in Betracht. Ziel der Erziehungsberatung ist immer, die Störungen und Probleme zu bearbeiten und dadurch eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

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