Die Masturbation (Onanie, Selbstbefriedigung) ist eine Stimulation der eigenen Genitalien, durch die eine sexuelle Erregung ausgelöst wird. Sie geht mit einer sexuellen Spannung einher, die nach dem Höhepunkt gelöst wird. Hiervon sind allerdings die genitalen Manipulationen abzugrenzen, wie sie im frühen Schulalter oder Kleinkindalter zu beobachten sind. Hierbei handelt es sich um eine Erkundung des eigenen Körpers. Das Kind entdeckt dabei, dass die Berührung zu einer Lust führt, weshalb der Vorgang wiederholt wird. In der Pubertät ist die Selbstbefriedigung ein normales Phänomen, das zu einer gesunden Sexualentwicklung gehört. Krankheitswert hat die Masturbation dann, wenn sie mehrmals täglich exzessiv durchgeführt wird. In der Regel ist die exzessive Masturbation durch eine Störung des Sozialverhaltens bedingt. In vielen Fällen bestehen Einsamkeitsgefühle, die krankhaften Charakter haben. Sie kann in diesem Fall als eine Art “Trost” empfunden werden. Da psychische Probleme entstehen können, muss diese Form der Onanie psychologisch behandelt werden.

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1 Antwort
  1. Rolf
    Rolf sagte:

    “In der Regel ist die exzessive Masturbation durch eine Störung des Sozialverhaltens bedingt. In vielen Fällen bestehen Einsamkeitsgefühle, die krankhaften Charakter haben. ” Ich kann diese Erkenntnis nicht teilen. Schon als Kleinkind habe ich täglich auf meinem Teddy liegend masturbiert (lt. meiner Mutter so ab 3 Jahre). Mit ca 5-6 J waren zwei Masturbationen am Tag die Regel. Später mit etwa 13Jahren (dann mit der Faustmethode) war mein Masturbationsverhalten an manchen Tagen (mehrheitlich) exzessiv.. Schon vor den Aufstehen kam es zum ersten Orgasmus und oftmals dann noch mehrmals am Tag ( i. d. R. 2x). Die letzte regelmäßige Selbstbefriedigung war dann vor dem Einschlafen. Ich hatte eine glückliche, harmonische und erlebnisreiche Kindheit und Jugend. Es war pures Vergnügen an der Lust. Ich hatte niemals das Gefühl eines wirklichen Zwanges und süchtig nach SB zu sein. Ich habe sehr gern masturbiert und bin dann nach mehreren sexuellen Beziehungen auch in eine Ehe eingetreten. Zum regelmäßigen Eheverkehr habe ich dennoch ein bis zweimal täglich masturbiert. Der Schlaforgasmus war ein aber RItual, welches bis ca. 65 täglich zu meinem Leben gehörte. Heute hat sich mein extremes Selbstbefriedigungsbedürfnis gelegt und auf 2-3x wöchendlich redutiert. Ich bin jetzt 73 Jahre alt.

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