Die Familienplanung bezeichnet die Planung der Anzahl und des Altersabstands von Kindern. Darüber hinaus betrachtet sie auch alle Bemühungen diese einzuhalten, sowie die Ausrichtung der sozialen Verhältnisse für die Erziehung und Ausbildung der Kinder. Sie ist deshalb immer auf die Zukunft gerichtet, muss sich allerdings nicht unbedingt innerhalb einer Familie abspielen. Ferner kann sie auch von einer einzelnen Person unabhängig von einer Partnerschaft durchgeführt werden. Für die Planung spielt vor allem der Lebensentwurf einer oder mehrerer Personen eine entscheidende Rolle. Im Mittelpunkt steht die Verhütung. Neben den hormonellen Methoden werden zunehmend auch natürliche Verfahren eingesetzt. Eine Methode – die in Deutschland noch wenig verbreitet ist – ist die Natürliche Familienplanung (nfp). Sie wird häufig mit dem Temperaturmessen, den Computern zur Messung der Hormone und Ähnlichem gleichgesetzt. Die Natürliche Familienplanung unterscheidet, wie die meisten natürlichen Verhütungsmethoden, zwischen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen. Dieses Verfahren nutzt hier eine Reihe körperlicher Gegebenheiten. Neben der Messung der Körpertemperatur am Vormittag wird der Zervixschleim und der Gebärmutterhals beobachtet. Die Ergebnisse werden dann in Form von Kurven verbidlicht. Daraus ergeben sich Werte, die in Kombination gesehen werden und die fruchtbaren Tage ablesbar machen. Nfp soll laut Pearl-Index derzeit einen Wert von 0,4 haben. Dies bedeutet, dass die Methode sicherer als eine Spirale und mit der Pille vergleichbar ist.

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