Familienverträge bezeichnen alle Verträge, die innerhalb einer Familie geschlossen werden. Es kann sich dabei um juristisch verbindende Dokumente oder auch um lockere Vereinbarungen handeln. Die Verträge werden häufig im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses geschlossen. Darüber hinaus können sie steuerliche Vorteile mit sich bringen. Häufig werden die Papiere unterzeichnet, wenn eine Absicherung im Vorfeld eines Ereignisses stattfinden soll. Dabei ist in der Regel nicht sicher, ob das Ereignis jemals eintritt. Ein Beispiel hierfür ist der Ehevertrag. Hier werden die Modalitäten im Falle einer Scheidung sowie die Ansprüche der Ehepartner aus der Scheidung bereits im Vorfeld festgelegt. Daneben gibt es Familienverträge, die keine rechtliche Wirkung haben. Sie sind allerdings psychologisch wirksam und können daher in verschiedenen Bereichen des Zusammenlebens nützlich sein. Darüber hinaus kann auch die Handhabung des Erziehungsrechts im Falle einer Scheidung oder Trennung geregelt werden. Diese Verträge sollten ebenfalls bereits vor der Geburt eines Kindes – im Idealfall vor der Zeugung – vorhanden sein. Ein Vertrag dieser Art besteht auch, wenn zwischen Eltern und Kindern eine schriftliche fixierte Vereinbarung getroffen wird. Er beinhaltet in allen Fällen sowohl Rechte als auch Pflichten. Da die Verträge juristisch relevant sind, können Rechte und Pflichten auch eingeklagt werden.

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