Der Gedankenstopp ist eine Methode, die den Angstkreislauf durchbrechen soll. Zwischen negativen Gedanken und Gefühlen gibt es einen direkten Zusammenhang, der bei der Entstehung von Angst eine entscheidende Rolle spielt. Es dient dazu, die Rückkoppelung zwischen diesen beiden Bereichen zu durchbrechen. Dadurch sollen die Angstgedanken unterbrochen werden. Das Vorgehen führt zu einer Abnahme des Angstgefühls. Voraussetzung für die Anwendung der Technik ist die Selbstbeobachtung. Sie richtet sich gezielt auf die Gedanken und Gefühle. Der Betroffene muss Angstgedanken und -gefühle identifizieren können, um den Gedankenstopp anwenden zu können. Gleichzeitig muss er in der Lage sein, die Kontrolle über seine Gedanken aktiv zu übernehmen, weshalb die Anwendung nicht bei jeder Person möglich ist. Die Durchführung der Methode ist relativ einfach. Sobald die negativen Gedanken und Gefühle aufkommen, sagt der Betroffene „Stopp“. Hierbei kann es sich um eine gedankliche Anweisung handeln oder auch um einen Ausruf. Für einen kurzen Augenblick werden die Gedanken unterbrochen. Anschließend werden die negativen Gedanken umgedeutet und mit positiven Aussagen besetzt. Im Idealfall nehmen die Angstgefühle ab. Der Gedankenstopp erfordert von einer Person viel Selbstbeherrschung.

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