Die Heilpädagogik widmet sich nicht der Heilung als solche. Vielmehr betrachtet sie den Menschen als Gesamtheit. Sie wird oftmals mit dem pädagogischen Feld der Sonderpädagogik gleichgesetzt, wobei diese Beschreibung allerdings nicht korrekt ist. Durch die Ausrichtung der pädagogischen Disziplin wird die Erkrankung oder Behinderung nicht isoliert betrachtet. Vielmehr wird die gesamte Persönlichkeit, sowie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten, in die Behandlung miteinbezogen. Allerdings ist das genaue Tätigkeitsfeld der Heilpädagogik nicht definiert, so dass viele verschiedene Methoden und Varianten eingesetzt werden können. Ziel der pädagogischen Richtung ist allerdings pauschal gesehen, die Förderung der Persönlichkeit, der persönlichen Ressourcen und der Handlungsmöglichkeiten. Der Heilpädagoge absolviert seine Ausbildung an einer Fachschule. Diese endet mit der staatlichen Anerkennung. Darüber hinaus kann auch ein Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule abgeschlossen werden. Die Dauer beträgt in der Regel zwei Jahre. Gegenstand der Schulung sind Pädagogik, Psychologie, Sonderpädagogik sowie die medizinischen Grundlagen. Je nach Einrichtung kann die Ausbildung weitere Ausprägungen wie beispielsweise Motopädie und Ähnliches enthalten. Das Studium ist nicht einheitlich geregelt und schließt mit einem akademischen Grade ab. Die Dauer dessen kann deshalb je nach Hochschule stark variieren. Neben der Heilpädagogik steht im Normalfall noch die Pädagogik, medizinische Grundlagen und Ähnliches auf dem Lehrplan. Zwischen den theoretisch angelegten Unterrichtszeiten werden auch Praktika in verschiedenen Arbeitsfeldern absolviert. Heilpädagogik wird in dem Printmedium fachlich behandelt. Allerdings kann die Publikation auch zur Weiterbildung für andere pädagogische Berufe dienlich sein.

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