Das hirnorganische Psychosyndrom entsteht durch eine Hirnerkrankung, die zu einer Veränderung der menschlichen Psyche führt. Auch Erkrankungen des Körpers können auf das Gehirn einwirken und daher ein Syndrom auslösen. Es ist allerdings von endogenen und exogenen Psychosen abzugrenzen, da diese die typischen Störungen der Wachheit oder Orientierung nicht aufweisen. Sie können allerdings die gleichen Symptome wie das Syndrom zeigen. Die Ursachen für das Auftreten des Syndroms können sowohl akut als auch chronisch sein. Unter den akuten Beweggründen ist häufig das Delir zu finden. Auch Formen wie das amnestische Syndrom oder eine Halluzinose sind denkbar. Bei den chronischen Ursachen finden sich vermehrt dementielle Erkrankungen wieder, die in der Regel deutliche Krankheitszeichen im Gehirn nachweisen. Aber auch andere Formen, wie Defekte nach einem Koma, sind möglich. Grundsätzlich gilt, dass sich die Prognose mit fortschreitender Krankheitsdauer verschlechtert. Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen.

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