Der Hirntumor kann in gutartig und bösartig unterschieden werden. Dabei sollte die Bezeichnung gutartig nicht täuschen. Auch diese Tumore könnten durchaus gefährlich sein. Das Gehirn hat aufgrund seiner anatomischen Lage keine Möglichkeiten auszuweichen. Durch das Wachstum des Tumors wird Nervengewebe geschädigt. Sowohl bei den gutartigen wie auch bösartigen Formen kommt es im Endstadium zu Anzeichen einer Drucksteigerung im Kopf. Der Hirntumor zeichnet sich zunächst durch Symptome aus, die lokal begrenzt sind. Die Ausfälle sind dabei abhängig vom Standort des wachsenden Gewebes. Lähmungen und Sprachstörungen können deshalb in gleicher Weise ein Symptom sein wie Seh- und Hörstörungen. Tumore erhöhen immer die Wahrscheinlichkeit von Krampfanfällen, die denen der Epilepsie entsprechen. Symptome der Drucksteigerung im Kopf sind vor allem plötzliches Erbrechen und Kopfschmerzen. Daneben kann eine Veränderung des Wesens auftreten. Schließlich zeigt sich die Stauungspapille, die am Augenhintergrund deutlich zu erkennen ist. Erweiterungen der Venen und eine Verengung der Arterien können hier ebenfalls stark ausgeprägt sein. Die Behandlung des Tumors entspricht den Behandlungsmethoden, wie sie auch bei anderen Gewebswucherungen angewandt werden.

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