Die Identitätsstörung ist – wie der Name bereits aussagt – eine Störung der Identität. Sie ist psychologisch gesehen die Einmaligkeit einer Person. Jene entsteht aus der spezifischen Art des Verhaltens, des Erlebens und des Denkens. Diese Eigenschaften ziehen sich durch alle Bereiche und werden auch bei persönlichen Veränderungen beibehalten. Die Identität ist sowohl ein Selbstkonzept wie auch die Zuschreibung bestimmter Merkmale durch andere Personen. Eine Identitätsstörung liegt dann vor, wenn das Verhalten, Erleben und Denken nicht mehr in einer Person integriert sind. Aspekte derer werden dann zum Teil als nicht mehr des Menschen eigen zugerechnet. Zu finden sind die Störungen sehr häufig nach traumatischen Ereignissen. Aber auch psychiatrische Erkrankungen, wie die Schizophrenie oder bestimmte Neurosen, beinhalten eine Störung der eigenen Identität – beispielsweise wenn Gedanken nicht mehr der eignen Person zugeordnet werden können. Sie werden dann als von außen ausgeübt erlebt.

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