Unter Imaginativen Entspannungsverfahren werden Methoden verstanden, die alle auf den Imaginationen beruhen. Diese bezeichnet die Einbildungs- und Vorstellungskraft sowie das anschauliche und bildhafte Denken. Die Verfahren benutzen deshalb in der Regel Phantasiereisen, Visualisierungen und bildhafte Vorstellungen, die in ihrer Konsequenz zu einer Anregung des Parasympathikus führen. Er ist der Gegenspieler des Sympathikus, der auf die Körperfunktionen anregend wirkt, weshalb der Herzschlag und die Atmung beschleunigt werden können. Daneben ist jener noch für viele weitere Symptome verantwortlich, die bei Angst und Stress sowie anderen psychischen Problemen mit körperlicher Symptomatik eine Rolle spielen. Die Vorstellungen können sich auf den eigenen Körper beziehen, andere Orte beinhalten oder ganz allgemein in der Vorstellung von bestimmten angenehmen Situationen bestehen. Meistens sind die imaginativen Entspannungsverfahren Gegenstand anderer Methoden dieses Metiers wie beispielsweise dem Autogenen Training. Imaginationen, wie Phantasie- oder Traumreisen, werden allerdings auch isoliert durchgeführt. So reagieren Kinder sehr empfänglich auf diese Verfahren. Bedingt durch ihre einfache Durchführbarkeit werden die Methoden auch in der pädagogischen Arbeit eingesetzt.

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