Die Kindheit ist der Lebensabschnitt, der von der Geburt bis zum Eintritt der Vorpubertät reicht. Bedingt durch die moderne Lebensweise und die moderne Ernährung, hat sich die Kindheit in den vergangenen Jahrzehnten um einige Lebensjahre verkürzt. In der traditionellen Entwicklungspsychologie werden – wie auch beim Jugendalter – drei Entwicklungsstadien genannt. Die erste Phase stellt die Säuglingszeit dar, die bis zum ersten Geburtstag reicht. Die zweite Phase ist die Kleinkindzeit, die ab dem zweiten Lebensjahr beginnt und mit dem sechsten Lebensjahr endet. Die Schulkindzeit beginnt ab dem sechsten und umfasst die Zeit bis zum zwölften Lebensjahr. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann das eigentliche Jugendalter. Während der Kindheit werden die seelischen und geistigen Anlagen ausgeprägt. Voraussetzung dafür ist die Interaktion mit der Umwelt. Innerhalb dieses Lebensalters wechseln verschiedene Zustände ab, die über Aufgeschlossenheit, Selbstbehauptung bis hin zur Verschlossenheit reichen. Im Gehirn werden dafür vorgesehene Zentren angelegt und neue Verknüpfungen gebildet. Sie werden im Jugendalter allerdings wieder gelöst. Nicht verwendete Verknüpfungen werden gelöst und stehen nicht mehr zur Verfügung.

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