Bei Kognitiven Methoden stehen die Kognitionen eines Menschen im Mittelpunkt. Unter dem Begriff Kognition werden Gedanken, Einstellungen, Bewertungen und Überzeugungen zusammengefasst. Den Verfahren ist gemeinsam, dass sie davon ausgehen, dass jene ursächlich für das Fühlen und Verhalten sowie für körperliche Reaktionen verantwortlich sind. Die Verfahren nutzen als Grundlage die Lern- und Denkfähigkeit des Menschen. Innerhalb der Kognitiven Methoden soll ein Individuum lernen, seine Sichtweise und die damit verbundene Bewertung einer Situation zu verändern. Dabei wird die Vergangenheit ignoriert, so dass eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart im Mittelpunkt steht. Die Bearbeitung der gegenwärtigen Bewertungen führt schließlich zu einer positiven Veränderung in der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen konkrete Probleme, die beispielhaft für die Bewertungen und Denkstrukturen der Person sind. Mittels verschiedener Techniken kann die Situation analysiert werden. Da kognitive Prozesse in viele Bereiche einfließen, kann die Änderung einer Bewertung auf einem Gebiet auch eine Verhaltensänderung in anderen Sektionen auslösen. Ein Beispiel hierfür sind die Einstellungen. Sie spielen sich auf der kognitiven Ebene, auf der Gefühlsebene und auf der Verhaltensebene ab. Wird die kognitive Ebene verändert, können sich die beiden anderen ebenfalls wandeln. Gleiches gilt grundsätzlich auch für Angst und Stress, bei denen ähnliche Mechanismen vorhanden sind. Daneben können die Verfahren bei zahlreichen Problemen in allen Lebensbereichen angewandt werden.

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