Das Komasaufen ist ein Rauschtrinken. Dabei werden innerhalb kürzester Zeit große Mengen Alkohol getrunken. DerDieser wird dabei schneller getrunken, als er in die Blutbahn gelangen kann. Deshalb bemerken die Konsumenten zunächst nicht, dass bereits zu viel aufgenommen wurde. Wenn der Alkohol schließlich in die Blutbahn aufgenommen wurde, kann eine Alkoholvergiftung vorliegen. Im schlimmsten Fall endet sie mit dem Tod der Jugendlichen. Auch der Abbau von Alkohol erfolgt langsamer als bei erwachsenen Personen. Um Alkohol abzubauen, wird im Körper ein Enzym eingesetzt. Dieses liegt bei Jugendlichen noch nicht vor. Es wird nur gebildet, wenn regelmäßig Alkohol getrunken wird oder wenn eine hohe Alkoholkonzentration vorliegt. Diese Form des Rauschtrinkens wird vor allem von Heranwachsenden betrieben. Das exzessive Trinken wird in dieser Altersgruppe zum Teil mehrmals monatlich betrieben. Bedingt durch den Umstand, dass die Jugendlichen noch in der körperlichen Entwicklung sind, kann es zu Folgeschäden kommen. Neben Schäden der inneren Organe können Suchtsymptome auftreten, da der jugendliche Körper die zugeführten Stoffe schneller toleriert als der eines Erwachsen. Neuere Studien zeigen starke Auswirkungen, auf Grund des regelmäßigen und starken Alkoholkonsums, im Gehirn. So konnte in Versuchen nachgewiesen werden, dass die Bildung neuronaler Verbindungen im Hippocampus gehemmt wird. Dieser Teil des Gehirns ist für die Erinnerung verantwortlich. Hierbei werden Inhalte aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis weitergegeben, die dann in der Großhirnrinde in verschiedenen Arealen gespeichert werden. Die Menge der neuronalen Verbindungen wurde nicht nur vermindert, sondern es zeigte sich auch eine deutliche Abweichung beim Wachstum neuer Zellen. Deshalb können sich Gedächtnisprobleme ergeben, die auch nach Absetzen des Alkohols noch bestehen bleiben.

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