Konfrontationstherapie

Die Konfrontationstherapie ist ein Verfahren aus dem Kreis der Verhaltenstherapie. Sie findet ihre Wirkung bei Ängsten und Phobien. Grundlage der Therapie ist immer die Konfrontation mit den angstauslösenden Reizen. Diese können hierbei aus Situationen und Gegenständen bestehen. Die Konfrontationstherapie basiert auf der Annahme, dass Ängste aufrecht erhalten werden, wenn der Klient die entsprechenden Situationen vermeidet. Durch diese Vermeidung können keine positiven Erfahrungen gemacht werden und die Angst wird aufrecht erhalten. Um diese überwinden zu können, muss der Klient deshalb mit den angstbesetzten Situationen und Objekten konfrontiert werden. Bevor die Konfrontation erfolgt, werden zunächst Beratungsgespräche geführt. Hierdurch soll dem Klient die Unsinngkeit seiner Ängste aufgezeigt werden. Diese Unterredungen führen bereits erste Veränderungen in kognitiver Hinsicht herbei. Der Klient ist danach bereit, sich der Situation zu stellen. Erst an dieser Stelle wird jener tatsächlich den angstbesetzten Situationen ausgesetzt. Es ist notwendig, dass der Betroffene für eine bestimmte Zeit in der Situation verweilt. Erst nach Ablauf von mehr als 20 Minuten nehmen die Angstsymptome ab. Die Konfrontation muss mehrmals durchgeführt werden, damit sie dauerhaft wirksam ist. In diesem Schritt der Konfrontationstherapie macht der Klient neue Erfahrungen, die im Idealfall positiv sind. Dadurch nimmt die Angst schrittweise ab.

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