Das Korsakow-Syndrom tritt vor allem bei Alkoholikern auf. Deutliche Symptome sind Gedächtnisstörungen. Hierbei können alte Inhalte nicht mehr erinnert werden. Auch das Merken von neuen Inhalten ist beeinträchtigt. In vielen Fällen können die alten Erinnerungen noch gut abgerufen werden, während die neuen nicht aufgenommen wurden. Ein weiteres deutliches Zeichen ist die Konfabulation. Hierbei handelt es sich um die phantasievolle Auffüllung fehlender Erinnerungen. Die Betroffenen berichten von Ereignissen, die nicht stattfanden. Werden die Inhalte einige Minuten später nochmals abgefragt, dann werden die Erzählungen mit anderen Inhalten ergänzt. In vielen Fällen sind die Betroffenen nicht mehr zeitlich und örtlich orientiert. Darüber hinaus können starke Gefühlsschwankungen auftreten. Viele Patienten leiden unter einer schnellen Ermüdbarkeit und Antriebsarmut. Viele entwickeln eine Euphorie. Polyneuropathien sowie motorische und sensible Störungen der Haut können das Bild ergänzen. Eine Therapie des Korsakow-Syndroms ist nicht möglich. Allerdings kann Abstinenz zu einer langsameren Entwicklung beitragen. Der Inhalt dieser Website dient der Information interessierter Besucher. Wir weisen darauf hin, dass die Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie sind zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet. Es ist immer ein Facharzt zu Rate zu ziehen.

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