Der Begriff Krankheit bezeichnet Störungen der normalen und seelischen Funktionen. Hierbei ist zum Teil die subjektive Wahrnehmung einer Person entscheidend. Nicht jede Störung wird von jedem Menschen als Erkrankung interpretiert. Allerdings gibt es viele Erscheinungen, die nach objektiven Kriterien eingestuft werden können. Grundlage für die Einstufung ist in der Regel eine Norm und somit der Durchschnitt eines großen Personenkreises. Innerhalb dieser sind immer auch Abweichungen zulässig, so dass sich eine Toleranz ergibt, innerhalb derer noch von Gesundheit gesprochen werden kann. Zu beachten ist immer die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche, die sich gegenseitig beeinflussen. Körperliche Erkrankungen können deshalb psychische Begleiterscheinungen haben. Zugleich kann eine körperliche auch immer eine psychische Erkrankung auslösen und umgekehrt. Dieser Einfluss wird in der Psychosomatik untersucht. Viele Krankheiten mit körperlichen Symptomen entstehen direkt durch psychische Vorgänge. Vor allem Angst und Stress sind wichtige Faktoren bei der Auslösung körperlicher Erkrankungen.

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