Liebe ist ein Gefühl der innigen Zuneigung. Es wird durch zahlreiche Hormone gesteuert. Die Auswirkungen davon sind, dass sich eine Person zu einer weiteren Person hingezogen fühlt. Am Anfang steht die Verliebtheit. Fehler des Partners werden ignoriert oder hingenommen. Nach den ersten Monaten muss die Liebe dann auf eine andere Basis gestellt werden. Die Hormone normalisieren sich und die „rosarote Brille“ wird abgenommen. Plötzlich fallen die kleinen Fehler der anderen Person auf, die dann zu Problemen führen können. Wird die Liebe von der anderen Person ebenfalls empfunden, dann entsteht in der Regel eine Partnerschaft. Ist dies nicht der Fall, dann bleibt die Liebe einseitig. Liebeskummer ist das Resultat des einseitigen Gefühls. Aber auch während der Partnerschaft kann dieser Gram entstehen. Wenn der Partner beispielsweise plötzlich kein Interesse mehr an der Beziehung hat oder wenn eine weitere ebenbürtige Person in das Leben des Partners tritt. Sind dies noch sehr realistische Gründe für den Kummer, so kann auch Eifersucht dazu führen. Dann wird häufig angenommen, der Partner widme sich einem anderen Menschen mehr. Kleine Nichtigkeiten werden als untrüglicher Beweis angeführt. Und häufig ist es genau dieses Gefühl – das mit einem Besitzdenken einhergeht – jenes das zu einer Trennung und dem damit verbundenen Trennungsschmerz führt. Beziehungsprobleme müssen nicht immer ein Grund für die Trennung sein. Oftmals sind die Ursachen in ganz anderen Bereichen zu suchen. Der Beruf kann beispielsweise zu einem Problem werden, wenn die zeitliche Belastung sehr hoch ist. Oftmals führen Kommunikationsprobleme dazu, dass Partnerschaftsprobleme entstehen, die mit der richtigen Kommunikation problemlos behoben werden könnten. Auch Probleme innerhalb der Erziehung der eigenen Kinder können zu zwischenmenschlichen Schwierigkeiten führen. Dabei richtet sich der Fokus vollständig auf das Kind und sein Verhalten und driftet von den Eltern und ihren Bedürfnisse ab. Ebenso können unterschiedliche Sichtweisen wie eine Erziehung gestaltet werden sollte, zu Konflikten führen. All diese Probleme können allerdings auch dazu dienen, dass ein ursächliches Problem verdeckt wird. Solche verdeckten Probleme haben häufig eine hohe Tragweite und können zur Zerstörung der Beziehung führen. Daher ist es wichtig, solche Problematiken behutsam an die Oberfläche zu befördern.

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