Liebe ist ein Gefühl der innigen Zuneigung zu einer Person. Liebeskummer entsteht dann, wenn die Liebe nicht erwidert wird oder wenn eine Trennung droht oder bereits erfolgt ist. Häufig ist der Kummer vergleichbar mit der Trauer und doch kann die Ausprägung ganz unterschiedlich sein. Das Leben erscheint dem Betroffenen oftmals zunächst sinnlos und häufig wissen die betroffenen Personen nicht, wie ihr Leben nun weitergehen wird. Liebeskummer löst daher häufig auch eine Krise aus. Die alten und normalen Schemata können auf die Situation nicht übertragen werden und daher müssen neue Schemata aufgebaut werden, die dann zu einer Bewältigung führen. Grundsätzlich tritt das Verlustgefühl immer wieder auf, wenn eine Liebe nicht erwidert wird oder wenn eine Verbindung sich auflöst. Wurden allerdings bereits solche Erfahrungen gemacht, dann kann sich das Gefühl abschwächen. Zwar ist es noch immer vorhanden, eine Krise wird allerdings nicht mehr ausgelöst. Grundsätzlich kann das Gefühl nur gemindert werden, indem die Person die Möglichkeit hat, sich mitzuteilen. Um eine möglichst schnelle Bewältigung durchzuführen, sollte der Kontakt zur geliebten Person über einen langen Zeitraum eingestellt werden. Darüber hinaus wird empfohlen Gespräche zu führen, bei denen die betroffene Person und ihre Gefühlswelt im Mittelpunkt stehen. Ratschläge sollten nicht erteilt werden. Vielmehr ist das Zuhören oberstes Gebot. Daneben kann eine eventuelle Krise bearbeitet werden.

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