Die Magnetstimulation ist ein Behandlungsverfahren, bei dem Magnetismus eingesetzt wird, um bestimmte Gewebearten anzuregen. Es handelt sich um eine nicht-invasive Methode, weshalb keine Verletzungen durch die Behandlung entstehen. Grundlage des Verfahrens ist die elektromagnetische Stimulation. Über eine Magnetspule wird ein starkes Magnetfeld erzeugt. Die Erzeugung des Feldes erfolgt in einer schnellen Geschwindigkeit, weshalb im Gewebe ein Stromimpuls entsteht. Durch diesen Impuls werden die die Nerven, Muskeln oder das Gehirn angeregt. Wird die Magnetstimulation am Kopf durchgeführt, dann wird das Verfahren als Transkranielle Stimulation bezeichnet. Das Verfahren wird hier vor allem zur Untersuchung des Gehirns und zur Diagnostik angewandt. Allerdings lassen sich damit auch Erkrankungen begleitend behandeln. Neben neurologischen Krankheiten wie der Epilepsie oder Morbus Parkinson können auch Psychosen wie Depressionen oder Schizophrenie begleitend behandelt werden. Die Wirksamkeit des Verfahrens ist derzeit Gegenstand von Studien. Allerdings liegen bisher noch keine Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Behandlungsmethode vor.

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