Mentales Training ist ein Überbegriff für viele verschiedene Techniken, die sich auf das Training von Emotionen, Leistungen oder kognitiven Fähigkeiten beziehen. Er selbst entstammt der Sportpsychologie. Hier wird die Methode noch heute im Hochleistungs- und Profisport eingesetzt. In der jüngeren Vergangenheit wird des allerdings auch in der klinischen Psychologie angewandt. Im Bereich der Psychosomatik werden für körperliche Erkrankung mit psychischen Auslösern oftmals Methoden verwendet, die Einfluss auf die Psyche nehmen und deshalb die körperlichen Symptome lindern. Mentales Training wird sehr oft auf dem freien Markt in verschiedenen Formen angeboten. Der Begriff ist gesetzlich nicht geschützt, weshalb sich viele verschiedene Formen entwickelt haben, die sich auf unterschiedliche Teilgebiete spezialisieren. Die Trainingsangebote werden in Form von Seminaren, Büchern, CD´s oder auch in Einzelsitzungen angeboten. Häufig kommt es zu Versprechungen von positiven Einflüssen auf die Psyche. Deshalb werden die Trainingseinheiten häufig von Menschen genutzt, die ein psychisches Problem haben und eigentlich therapeutische Hilfe benötigen. Eine Problemlage ist dadurch gegeben, dass die Mentaltrainer keinerlei Qualifikation nachweisen müssen. Auch selbst entwickelte Systeme sind deshalb auf dem Markt vorhanden, deren Wirkung fraglich ist. Auch wenn diese nicht fähig sind, Krankheiten heilen und diagnostizieren zu können, ist es ihnen trotzdem möglich den Beruf unkontrolliert auszuüben.

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