Missbrauch kann als Ausnutzung einer Macht- oder Vertrauensposition definiert werden. Er kann daher auf verschiedene Arten erfolgen. Neben den körperlichen können auch seelische und psychische Ausprägungen unterschieden werden. Die bekannteste Form ist der sexuelle Missbrauch, bei dem eine Person durch die Ausnutzung der Macht- oder Vertrauensposition zu sexuellen Handlungen gezwungen wird. Zudem besteht die Möglichkeit, dass eine Person den Missbrauch selbst nicht erkennt, wie dies beispielsweise bei Verhältnissen zwischen Pädophilen und deren Opfern möglich ist. Die Einwirkungen führen beim Opfer meistens zu dauerhaften psychischen Folgen. Diese können von neurotischen Fehlentwicklungen bis hin zum posttraumatischen Belastungssyndrom reichen. Auf das Opfer wird immer Druck ausgeübt. Zugleich herrscht ein Zwang, dem sich das Opfer nicht oder nur mit großer Anstrengung entziehen kann. Daher steht der Missbrauch immer in Verbindung mit Gewalt, die entweder körperlich oder psychisch angewendet werden kann.

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